17
Feb

Ich bin Christ, jetzt bin ich fertig!

Es ist doch so: Jemand wächst christlich oder nicht-christlich auf und bekehrt sich dann irgendwann. Also zumindest ist es bei allen so, die jetzt Christ sind.

Doch ist das alles? Ich meine: Reicht es, sich zu bekehren und dann ist man "fertig"?

Ich habe mir noch nie so wirklich Gedanken darüber gemacht, dass man als Christ fertig oder unfertig ist. Bekehren ist doch das relevante oder?

Ja: Bekehren ist wichtig. Doch ich denke, danach einfach abzuschalten und zu sagen: "Jetzt bin ich errettet, jetzt brauche ich nichts mehr"... ist nicht richtig.

An meiner Frau Gina, sie arbeitet beruflich an MeetingJesus.de, erfahre ich immer wieder, was es bedeutet, sich mit der Bibel oder christlichen Themen allgemein auseinanderzusetzen. Ich kenne meine Frau jetzt schon seid Ende 2005 etwa, seid 2008 sind wir ein Paar, seid 2009 Verlobt und seid 2011 endlich verheiratet :)

Es ist interessant was aus uns so geworden ist, aber das passt hier nicht rein. Worauf ich hinaus will ist, dass sie sich in einer Hinsicht sehr stark verändert und auch verändert hat: In ihrem Glaubensleben. Ich habe noch nie jemanden so schnell wachsen sehen.

Doch warum sehe ich, dass meine Frau im Glauben wächst / wie fällt mir das auf und was hat das hier in diesem Artikel verloren? Nun es ist so: Meine Frau arbeitet an einer christlichen Plattform / einem christlichen Blog. Zu der Arbeit, die unter anderen der eines Redakteuers gleicht oder ähnelt, gehört viel Lesen und Studieren. Und zwar die Bibel und christliche Texte.

Ich habe mitbekommen wie meine Frau seelsorgerliche Gespräche führt, daran war vor zwei oder drei Jahren noch gar nicht zu denken. Ich habe sie quasi neu kennen gelernt.

Viele Menschen denken, wenn sie Christen sind, sind sie fertig. Doch das ist nicht so. Genau wie ein Schüler, der auch nicht fertig ist, wenn er in die Schule geht, ist ein Christ nicht fertig, wenn er überzeugt in die Kirche geht.

Wer sich für Gott entscheidet, entscheidet sich dafür, auch die Thematik zu lernen. Ich erwarte jetzt nicht, dass jeder, der dies hier liest, seinen Job schmeißt, und die Bibel auswendig lernt! Aber ich möchte folgendes Denken ins Rollen bringen: Ruh dich nicht auf deinem Bisherigen wissen aus. Bleib in der Kirche oder im Jugendkreis / der Teenystunde interessiert. Hör zu. Lerne!

Lerne für Dich. Irgendwann wird dich jemand etwas fragen. Vielleicht braucht er genau dann eine wichtige Information und wenn du sie liefern kannst, kann daraus eine gute Freundschaft -auch im Glauben- entstehen.

Wenn Du viel über Gott ließt, über den Glauben, dann wirst du automatisch dazulernen. Du musst dich natürlich mit dem Thema beschäftigen.

Gruß Oli

Bild: Wandersmann  / pixelio.de

Ich schreibe für eine Initiative von In-Meiner-Strasse e.V.. Wenn Du meine Arbeit unterstützen möchtest, findest Du auf diesem Link alle Infos.

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Über Oliver Lippert

Ich kann mich viel zu schnell für Sachen begeistern und entwickle gerade eine immer größer werdende faszination von etwas funktionierendes. Ich beschäftige mich viel mit Internetseiten und Computer allgemein. Aktuell baue ich mich zum Hobby-Hoster aus :)
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