
Heute las ich in meiner Stillen Zeit eine Bibelstelle aus Jakobus, die mich an eine Zeit erinnerte, in der es uns nicht so gut ging. Wir hatten letztes Jahr einige finanzielle Schwierigkeiten und kamen im Monat immer mal wieder gerade so um die Runden. Wir wussten nie, wie wir den Monat überstehen sollten, doch Gott führte uns immer wider irgendwie durch.
Jakobus bringt in Kapitel Zwei ein Beispiel welchen Wert es hat, wenn jemand behauptet, an Christus zu glauben, aber es nicht an seinen Taten zu erkennen ist.
Leute, was bringt es denn, wenn jemand sagt, er vertraut Gott, aber es hat überhaupt keine Auswirkung auf sein Leben? (Jakobus 2, 14)
Weißt du, wir sind früher immer in unsere Jugendgruppe gegangen. Dort erzählten wir immer von unserem Leid. Dies wurde dann angenommen und man sagte uns: “Wir beten dafür, dass es besser wird.” Nun haben wir noch Freunde aus einer anderen Stadt. Die fragten was bei uns los sei.
Auch denen erzählten wir unsere Sachlage. Doch daraufhin kam eine völlige andere Reaktion. Diese schickten uns damals nämlich ein riesiges Essenspaket. Das war eine Überraschung. Nun schreibt Jakobus weiter, dass wir nicht immer nur labern, sondern auch mal was tun sollen.
Zum Beispiel ist da jemand bei euch in der Gemeinde, der keine Kohle für anständige Klamotten und ein Mittagessen hat. Und dann kommt einer von euch bei ihm an und sagt: „Ist bei dir alles okay? Hoffentlich hast du genug zu essen und was zum Anziehen!“ So was zu fragen ist doch total unnötig, wenn er ihm nicht auch etwas anbietet, was ihm wirklich helfen könnte. (Jakobus 2, 15-16)
Recht hat er, der Jakobus. Denn vom Beten und darüber reden allein sind wir nicht satt geworden. Unsere Freunde aus der anderen Stadt hingegen, haben sich unserem Problem angenommen und uns geholfen. Das hat mich ziemlich berührt. Damit nicht genug, schreibt Jakobus weiter, dass sogar der Glaube nutzlos ist, wenn man den Glauben nicht an seinem Handeln erkennt.
Genauso unnötig ist eine noch so vertrauensvolle Beziehung zu Gott, wenn sie keine Auswirkung auf dein Leben hat. Denn dann ist die Beziehung schon tot. (Jakobus 2, 17)
Das find ich ganz schön krass! Nun ist es aber auch eine Aufforderung an uns, darauf zu achten, dass man unseren Glauben an Christus auch durch unser Handeln in unserem Umfeld erkennt.
Allerdings ist es auch so dass man nicht immer die Mittel hat, um zu helfen. Dann kann man einfach nicht helfen.
Was ich aber sagen wollte ist, dass Gott auch möchte, das wir mal wirklich etwas tun, also nicht nur für Bedürftige Beten, sondern den Bedürftigen helfen, wenn wir können.
Fühlst du dich aufgefordert?
Einen gesegneten Tag noch,
die Gina – Bloggerin, Internetmissionar auf Spendenbasis und vor allem Christ
Bilder: CULTURAL HACKING
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Hallo Gina,
ja, ich fühle mich aufgefordert, aber manchmal ist es wirklich schwierig, andere zu beschenken oder ihnen zu helfen. Dafür gibt es zu viele Möglichkeiten. Deshalb unterstütze ich nicht wahllos irgendwen, irgendwo, irgendwie, sondern versuche, meinen Mitmenschen tatkräftig jeden Tag das Leben ein bisschen zu verschönern.
Manchmal recht aktiv durch ehrenamtliche Aufgaben und manchmal eher passiv, indem ich Dinge dulde und mich selbst ein kleines bisschen zurücknehme
Schöne Grüße