Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
Im aktuellen Monat kam bisher nur EIN Blogbeitrag. Aber warum? Seit Ende Juli geht es mir schlecht. Immer wieder habe ich Magenkrämpfe und Übelkeit. Konzentrieren kann ich mich auch nicht und ständig bin ich müde.
Bild: Fotolia.com

Diese Krankheit bleibt für immer!

Im aktuellen Monat kam bisher nur EIN Blogbeitrag. Aber warum? Seit Ende Juli geht es mir schlecht. Immer wieder habe ich Magenkrämpfe und Übelkeit. Konzentrieren kann ich mich auch nicht und ständig bin ich müde. Es gab Tage, die waren erträglich und dann gab es Tage, die richtig mies waren. Immer wieder muss ich zum Arzt und mich untersuchen lassen.

Bisher wurde folgendes festgestellt: Ich habe eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Eine der beiden Schilddrüsen ist einfach zu klein. Die Schilddrüsen sind für den Stoffwechsel verantwortlich (nicht auf die Goldwaage legen, bin kein Arzt), was meine Trägheit und die Müdigkeit erklären könnte. Laut meinem Arzt, kommt wohl die Übelkeit auch daher. Aber um sicher zu sein, will er durch weitere Untersuchungen sicherstellen, dass nicht irgendwo noch was anderes unnormal ist.

Diese Krankheit bleibt für immer. Die Symptome lassen sich allerdings hoffentlich lindern. Ich muss ab sofort jeden Tag Tabletten nehmen, damit meine Schilddrüse quasi Unterstützung bekommt und besser arbeiten kann. Soviel zu den Fakten.

Tabletten sind für mich der Horror

Rein seelisch ist das tatsächlich der blanke Horror für mich. Für viele wird es schwer nachvollziehbar sein, aber ich tu mich sehr schwer mit Ärzten und Untersuchungen. Meine Familie muss mich da schon hinschleppen, ich selbst würde nicht gehen. Tabletten kann ich nicht nehmen. Ich krieg diese Dinger einfach nicht runter geschluckt.

Die Vorstellung, dass ich nun bis zu meinem Lebensende Tabletten schlucken muss, hat in mir eine emotionale Achterbahn der Gefühle ausgelöst. Ich habe mit Sicherheit einen halben Tag durchgeheult.

„Crushy“ ist mein neuer Freund

Mein Mann hat sich Gedanken gemacht und hat dann aus der Apotheke so einen Tabletten-Mörser gekauft. Damit kann man die Tabletten teilen und klein mörsern. Seit 4 Tagen nehm ich diese Dinger nun und es funktioniert überraschend gut. Darüber bin ich echt erleichtert. Die letzten Tage war ich sehr aufgewühlt und ziemlich down. Jetzt bin ich ein bisschen ruhiger. Nach wie vor gibt es allerdings „gute“ und „schlechte“ Tage.

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Bild: Meeting Jesus

Ich hoffe sehr, dass die Tabletten auch bald anschlagen und die kommenden Ergebnisse positiv ausfallen, also nicht noch was dazukommt. Konzentrieren und etwas Schreiben fällt mir immer noch schwer, weil ich ständig müde werde. Ich liege also weiterhin viel auf der Couch. Bitte entschuldigt, wenn es aktuell hier etwas still ist. Im Hintergrund laufen weiterhin einige Vorbereitungen für zwei Aktionen zum Jahresende… Was das wohl sein könnte?

Und nu?

„Es gibt schlimmeres“. Natürlich. Jeder Mensch ist allerdings auch unterschiedlich belastbar und hat andere Grenzen. Für mich, wie gesagt, sind Tabletten echt grausam. Doch „zufällig“ gibt es bei uns in der Apotheke halt seid einigen Wochen den Crushy. Wie es scheint, erleichtert mir dieser nun den Start in den Tag. Dafür bin ich Gott dankbar. Ist zwar immer noch staubtrocken, geht aber zumindest runter ;)

Die Tabletten sind nicht das einzige was anders ist. Um die Schilddrüse zu entlasten, muss ich (und dementsprechend mein Mann auch) die Ernährung umstellen. Jetzt müssen wir regelmäßig Essen. Immer drei Mahlzeiten am Tag. Nichts mit Kohlensäure trinken. Nicht scharf angebratenes, bestenfalls sogar nur aus dem Dampfgarer. Bla, bla, bla. ICH HAB BOCK AUF BURGER o.O

Aber regelmäßig Essen ist doch normal? Tja ihr lieben… Als selbstständige Bloggerin und Autorin, verheiratet mit einem Informatiker der neben der Vollzeitstelle noch ein eigenes Nebengewerbe hat, ist alles ein wenig anders. Aber das ist ein anderes Thema…

Ich mach hier weiter! Künftig werde ich halt immer ein neues Gepäckstück und Tabletten dabei haben müssen.

Mal sagte er: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche.« Und nun bin ich zufrieden mit meiner Schwäche, damit die Kraft von Christus durch mich wirken kann. (2. Korinther 12, 9)

Zufrieden bin ich mit dieser neuen Beeinträchtigung (noch) nicht. Aber ich vertraue Gott und bin gespannt, wofür er diese Schwäche nutzen wird.


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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