Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
Tag 1 äh... Nacht 1... die Autofahrt mit Captain Kevin. Gefolgt von Tag 2, ICF Bern mit 'dem Regen ausgesetzt sein' und 'der kaputte Scheibenwischer' in den Hauptrollen. Zusätzlich gibt es 'in den Seilen hängen' und einen Input von Boppi. Als wäre dies nicht genug, ließen wir uns munter über ungewöhnliche Schienen fahren und das teilweise mehrere hundert Meter hoch hinaus. Was passiert, wenn man einmal falsch abbiegt, durften wir auch lernen, was am Folgetag mit Cocktails trinken belohnt wurde und dann waren wir auch schon auf dem Rückweg...
Bild: Meeting Jesus
Kevin am 29. August 2014 / Erlebt / Schlagworte: , , , , , , , , , ,

Unser kleiner Urlaub

Der eine oder andere dürfte mitbekommen haben, dass wir (Gina, Oli und Kevin) ein paar Tage Urlaub in der Schweiz gemacht haben. Was wir dort erlebt haben, wollen wir euch hier noch einmal zeigen.

Tag 1:

Eher wohl „Nacht 1″… aber ich sage trotzdem mal Tag.

Heute ging es für uns alle um 23:00 Uhr los in Richtung Schweiz. Wir hatten uns entschieden, nachts zu fahren, da es tagsüber auf den Autobahnen zu voll geworden wäre und wir nicht gerade viel Lust hatten, stundenlang im Stau zu stehen. Also ging es spät am Abend los, die Koffer wurden ins Auto gepackt, der Proviant verstaut und das Auto startklar gemacht.

Noch schnell auf Wiedersehen sagen und schon kann es losgehen.

Eigentlich wurde für die ganze Woche absolut schlechtes Wetter angesagt, aber glücklicherweise haben wir eine gute Connection nach oben, so dass das Wetter fast jeden Tag so gut war wie am ersten Abend.

Tag 2:

Heute stand eigentlich ein Besuch der ICF Bern auf dem Programm, jedoch haben wir uns kurzer Hand umentschieden und haben uns einen richtig  schönen entspannten Tag gemacht. Einfach mal 5 Stunden GARNIX machen!

Frühmorgens ging es ganz optimistisch auf in Richtung Bern. Leider hatten wir nur nicht die Rechnung mit unserem Scheibenwischer gemacht. Eben dieser hat nach 20 Kilometern den Geist aufgegeben. Da es ziemlich stark am Regnen war, mussten wir unsere Fahrt unterbrechen und in einer Nothaltebucht Rast machen.

Bis jetzt ist ja alles kein Problem, schnell den ADAC gerufen, Standort durchgeben und auf die „schnelle“ Hilfe warten.

Ende vom Lied ist, dass wir nach 3 Stunden immer noch an Ort und Stelle standen. Der Touring-Club-Schweiz (Partner vom ADAC) hat uns irgendwo vor dem Gotthard Tunnel gesucht, dazu kamen einige Computerprobleme und viel zu tun (Urlaubszeit=Pannenzeit).

Nach endlosen 5 Stunden kam die ersehnte Hilfe. Den Gottesdienst hatten wir inzwischen verpasst und die Motivation, nach Bern zu fahren war auch verschwindend gering. Zum Glück hatte es nach 3 1/2 Stunden aufgehört zu regnen, nur war mittlerweile die Autobatterie leer, somit hätten wir gar nicht die Möglichkeit, vom Fleck zu kommen.

Nach den zwangsweise sehr entspannten 5 Stunden sind wir nach Hause gefahren und haben den Abend mit ganz viel Entspannung fortgesetzt.

Tag 3: (1. Tag der Herausforderungen :P )

Nach dem sehr ruhigen Tag gestern gab es heute mal ein wenig Action. Es wurden Kind und Kegel zusammengepackt und wir sind in den „Hochseilgarten Rigi“ gefahren.

Nach einiger Überwindung einiger Teammitglieder (ca. 1/3) und einer kurzen Einweisung in unser heutiges Arbeitsgerät durften wir uns in die Bäume schlagen und uns auf bis zu 40 Metern über dem Boden von Ast zu Ast hangeln.

Der Hochseilgarten war über eine kleine Schlucht mitten in den Wald gespannt. Mittig floss ein kleiner Bach und am Rand standen ein paar Kühe, die scheinbar amüsiert dabei zugesehen haben, wie wir uns durch die Hindernisse schlugen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ab und zu konnte man ein leichtes Kichern von den Kühen hören, wenn wir uns mal wieder ganz dämlich anstellten.

Nach etwa 5 Stunden waren wir alle geschafft und ausgepowert (zumindest anhand unserer Gesichter zu deuten).  Immerhin konnten wir abends allesamt gut und schnell schlafen.

Tag 4:

Trotz unseres kleinen Aufenthaltes auf der Autobahn vor zwei Tagen, haben wir uns heute wieder auf die Autobahn gewagt. Glücklicherweise ging heute alles gut, könnte daran liegen, dass es nicht geregnet hat ;)   Es ging nach Zürich, wo wir erst ein kleines Date mit Andreas „Boppi“ Boppart vom Campus für Christen hatten und uns abends am Zürichsee eine kleine Bootstour gegönnt haben.

Leider war dieser Tag wieder mit frühem Aufstehen verbunden, was für allgemeine Heiterkeit sorgte *ironie*

Das viele Rumlaufen und Autofahren hat sich nicht gerade gut mit dem frühen Aufstehen vertragen, weswegen wir abends nur ins Bett gefallen- und Teile unserer Reisegruppe relativ schnell eingeschlafen sind :P

Tag 5: (2. Tag der Herausforderungen)

Wenn Gina nach Tag 3 (Hochseilgarten) geglaubt hätte, das schlimmste für sie wäre überstanden, hätte sie ziemlich daneben gelegen. Denn heute ging es in den Europapark nach Rust in Deutschland. Das ist Deutschlands größter Themenpark und ein absolutes Muss für alle Achterbahnfans. Ich bin ein kleiner Freak, wenn es um Achterbahnen geht, für mich kann es keine Achterbahn geben, die zu schnell, zu hoch oder zu extrem ist. Bei Gina sieht das Ganze schon etwas anders aus.

Leider war sie mit mir unterwegs und ich hab irgendwie ein geschicktes Händchen dafür sie zu überreden, in ein paar kleinere Achterbahnen mit reinzukommen. (Man muss dazu sagen, dass die Aussage „klein“ von mir stammt, für meine Begleitung wäre es eher ein „zu schnell“, „zu hoch“ und/oder „zu extrem“)

Oli hat es geschafft, sich um die Achterbahnen herumzureden, er hat sich lieber mit dem großen Abenteuer „Autowerkstatt“ befasst, unsere Scheibenwischer mussten schließlich wieder funktionieren.

Tag 6:

Die Anstrengungen der letzten drei Tage musste nun erstmal verdaut werden, daher haben wir es heute mal gaaaaaanz ruhig angehen lassen.

Bei uns im Ort gibt es eine absolute Weltneuheit, die CabriO-Seilbahn. Dieses tolle Gefährt ist nicht komplett geschlossen, wie eine normale Seilbahn, sondern hat im Inneren eine Wendeltreppe, welche auf das offene Dach führt.

Der Zeitdruck war leider etwas groß, weswegen wir nur 15 Minuten Zeit auf dem Berg hatten, was doch ein wenig kurz war.

Tag 7: (3.Tag der Herausforderungen)

Ich weiss bis heute nicht, wer diese grandiose Idee hatte, aber irgendwie kamen wir darauf, dass wir unbedingt ein bisschen Bergsteigen wollen.

Der Gipfel des Stanserhorn liegt auf einer Höhe von 1898 m ü.M., Stans liegt auf 452 m ü.M., das heisst, wir hatten 1446 Meter zu überwinden.

Glücklicherweise war die kürzeste Wanderroute zum Gipfel ausgeschildert, aber wir sind einmal falsch abgebogen und somit kurzerhand einem anderen Weg gefolgt. Dieses Missgeschick brachte uns drei Stunden mehr Kletterspaß ein. Zudem hatten wir es nicht für nötig gehalten, genug Proviant mitzunehmen.

Ihr könnt euch mit Sicherheit gut vorstellen, dass wir auch heute wieder sehr gut geschlafen haben.

Tag 8:

Leider ist das schon unser vorletzter Tag in der Schweiz, somit haben wir es heute wieder etwas ruhiger angehen lassen. Ein bis zwei Cocktails trinken, ein bisschen die Gegend erkunden und einen richtig schönen Sonnenuntergang beobachten.

Abends noch schnell die letzten Sachen zusammenpacken und wieder früh ins Bett, damit wir morgen früh loskommen.

Tag 9:

Das Ende ist nah. Von Stans ging es nach Zürich, dort wollten wir die ICF Zürich besuchen, da es ja leider in Bern schon nicht geklappt hat.

Nach der Celebration in der ICF ging es in Richtung Deutschland, genauer gesagt nach Pforzheim, wo wir die Muska1906 besucht haben. Bei Muska waren wir ca. 3 Stunden, bevor es weiter Richtung Wolfsburg ging.

Endlich war es geschafft, wir sind wieder sicher in Wolfsburg angekommen. Allesamt todmüde und erschöpft, aber glücklich. Es war ein sehr schöner Urlaub und wir können es kaum erwarten wieder in die Schweiz zu reisen.


Über Kevin

Uff, jetzt soll ich auch noch was zu mir schreiben... na gut, meinn Name ist Kevin Ludewig, ich bin 20 Jahre jung und lebe in Velstove, einem kleinen Ort in der Nähe von Wolfsburg. Wenn ich nicht gerade mit meinen Freunden unterwegs bin, hocke ich in der Schule oder verkaufe essen an Vorbeikommende Hungernde. Wenn ihr noch Fragen zu meiner Person habt, fragt mich einfach, dann kann ich euch gerne ausgiebigst meine komplette Lebensgeschichte erzählen, die würde hier jedoch leider nicht ganz hin passen, darum hab ich mich auf das Wesentliche beschränkt.
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