Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
Oft werde ich gefragt: 'Gina, wie machst du das eigentlich, dass die Leute mit Dir über den Glauben reden?' Viele wünschen sich, dass sich auch ihr Umfeld verändert, dass der Glaube mehr im Alltag zu finden ist oder sogar das sich Leute anfangen dafür zu interessieren und sich womöglich bekehren. Sie erwarten dann von mir immer DIE Antwort.
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Artikel der Serie Liebevoll 

  1. Selbstlos lieben
  2. Wenn dich jemand von ganzen Herzen liebt...
  3. Bleib nicht stehen!
  4. Gina, wie machst du das eigentlich?

Gina, wie machst du das eigentlich?

Nach fast 5 Jahren Meeting Jesus habe nicht nur ich mich verändert. Ich darf auch Veränderung in meinem Umfeld erleben. Oft werde ich gefragt: „Gina, wie machst du das eigentlich, dass die Leute mit Dir über den Glauben reden?“

Viele wünschen sich, dass sich auch ihr Umfeld verändert, dass der Glaube mehr im Alltag zu finden ist oder sogar, dass sich Leute anfangen dafür zu interessieren und sich womöglich bekehren. Sie erwarten dann von mir immer DIE Antwort. Das Ultimative „So geht’s und nicht anders!“ Du siehst dann immer das Leuchten in den Augen und die Erwartung: „Gleich sagt sie ihr Geheimrezept„.

Und dann? Dann antworte ich: „Ich mache gar nichts!“ Uff! Die Enttäuschung des Gegenübers ist immer deutlich zu spüren! Bist du auch so Jemand, der auf der Suche danach ist, wie man den Glauben im Freundeskreis oder sogar in der Familie sichtbar werden lässt?

Ich mach eigentlich kein Geheimnis daraus, dass ich glaube. Aber ich dränge mich auch nicht auf. Das sind zwei Punkte, die meiner Erfahrung nach gut funktionieren.

Bei komplett unbekannten Leuten habe ich den Vorteil, dass „Was machst du von Beruf?“ meistens die zweite Frage nach „Wie heißt du?“ kommt und ich dann die Chance habe, von Meeting Jesus zu erzählen. So bin ich meist sehr schnell beim Thema Glauben.

In meinem Umfeld ist das natürlich nicht der Fall. Natürlich wünsche ich mir auch hier mit meiner Familie oder Freunden, die sich nicht dafür interessieren, darüber reden zu können oder dass sie den Weg zu Gott finden. Doch ich glaube mit Zwang und Aufdringlichkeit kommt man nicht weit. Meiner Erfahrung nach bringt es mehr, ihre Einstellung zu akzeptieren und zu respektieren. Ihnen mit Liebe zu begegnen ist der Schlüssel.

Wenn wir mit Jesus Christus verbunden sind, ist es völlig gleich, ob wir beschnitten oder unbeschnitten sind. Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in Taten der Liebe zeigt. (Galater 5, 6)

Den Glauben an Gott bekommst du nicht, weil du hart dafür arbeitest. Er kommt aus dem Herzen! Glaube beginnt, wenn man eine Beziehung mit Gott führt.

Du musst dich nicht bemühen und abrackern. Du musst Gott nicht gefallen, denn Gott liebt Dich! Du bist wunderbar und einzigartig, wie du bist! In der Bibelstelle steht, dass sich der Glaube durch die Taten der Liebe zeigt. Das bedeutet Vertrauen – Vertrauen auf Gott. Du kannst ihm nicht vertrauen, wenn du nicht weißt, dass er dich liebt.

Und ich glaub,e das ist der Punkt. Deine Familie oder Freunde müssen erkennen, dass sie geliebt sind und werden. Wenn sie das nicht wissen, wie sollen sie dann glauben, dass er ihnen ein besseres und einfacheres Leben schenken kann?

Du nimmst ja auch nicht wirklich von jemandem ein Geschenk an, der dich hasst oder verurteilt. Da wird man doch misstrauisch. Und by the way, wer schenkt dir etwas, wenn er dich nicht leiden kann!? Ich würde behaupten, die meisten Geschenke bekommst du von Leuten, die dich lieben. Und niemand liebt dich mehr als Gott. Nur weil er uns liebt, können wir ihn lieben.

Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat! (1. Johannes 4, 19)

Wenn du erkannt hast, dass Gott dich liebt, dann fängt dein Glaube an zu wirken.

Was meine ich damit?
Erinnere dich mal zurück, als du deinen Weg zu Gott gefunden hast. Hast du was dafür getan? Nein. Du wurdest von Gott beschenkt. Wahrscheinlich hat er Dinge oder Menschen benutzt, damit du auf ihn aufmerksam wirst. Wenn Menschen Gott lieben und Liebe von Gott empfangen, dann merkt man das.

Das bedeutet, andere Menschen werden die „Liebe Gottes“ spüren, auch wenn sie es noch nicht wissen. Die Menschen werden selbst irgendwann Interesse zeigen, wenn du sie nicht mit deinen Worten volltextest, sondern Gott wirken lassen würdest.

Wenn ich in die Vergangenheit schaue, gab es so einige Leute, die radikal gegen den Glauben waren. Ich fand es schade, aber ich habe es akzeptiert. Jetzt 5 Jahre später kann ich sagen, dass sie nicht mehr komplett dagegen sind. Klar, sie haben ihren Weg (noch) nicht zu Gott gefunden, aber es gibt Veränderungen.

Sie zeigen Interesse und fangen an zu fragen. Ich glaube, das ist die beste Grundlage, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen. UND: Es ist wunderschön, diese Veränderungen miterleben zu dürfen… =)

 Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. (Epheser 2, 8 )

Also meine Tipps:

  1. Verstecke deinen Glauben nicht.
  2. Dränge deinen Glauben anderen aber auch nicht auf.
  3. Texte die Leute nicht zu, dann blocken sie eh nur ab.
  4. Begegne ihnen mit Liebe und Respekt.
  5. Zeige ihnen, dass sie wertvoll sind und geliebt werden.

Das sind meine Erfahrungen. Heißt nicht, dass es DAS Rezept ist, um mit deinen Leuten über den Glauben ins Gespräch zu kommen. Aber du kannst es mal austesten. Was sind deine Erfahrungen? Lass uns mal darüber austauschen. Bin gespannt, was du so erlebt hast.

Gottes reichen Segen!


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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Kommentare zu: Gina, wie machst du das eigentlich?

Dominik sagt:

Gina, ich stimme dir total zu!

Aufdringliches Missionieren bringt meistens eher abwehrende Reaktionen.
Wenn wir unseren Glauben leben, ist das viel effektiver, als wenn wir große Reden schwingen.
Manchmal bewirkt das in Leuten im Umfeld was, ohne das wir das direkt mitbekommen …

Und was immer etwas bringt, ist für die Mitmenschen zu beten ;)

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