Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28

In meinem letzten Artikel haben wir gelernt, wie Jeremia von Gott zum Propheten erwählt wurde. Jeremia hatte richtig Schiss vor dieser großen Aufgabe, doch Gott bestärkte ihn und machte ihm Mut. Er versicherte ihm, dass Jeremia keine Angst haben muss.

Vertrauen oder einen Rückzieher machen?

Halten wir uns das mal vor Augen. Du bekommst eine Aufgabe, die du eigentlich nicht ausüben möchtest, weil du dich zu unerfahren und zu jung dafür fühlst, dann wirst du aber so doll ermutigt, dass du alle deine Kraft zusammen nimmst und dich doch durchringst, dieser Aufgabe nachzugehen und dann kommt Gott und klatscht dir folgende Dinge an den Kopf:

Ich gebe dir die Vollmacht, vor Völkern und Königreichen zu reden. Manche von ihnen sollst du entwurzeln und einreißen, zerstören und vernichten; andere sollst du pflanzen und aufbauen. (Jeremia 1, 10)

Der Herr sprach: »Von Norden her wird Unheil kommen und über die Bewohner dieses Landes hereinbrechen. (Jeremia 1, 14)

Dann werde ich endlich all das Böse richten, das mein Volk getan hat: Sie haben sich von mir abgewandt und anderen Göttern Opfergaben gebracht. Ja, sie beten Götter an, die sie selbst hergestellt haben. (Jeremia 1, 16)

Ich hätte zugern Jeremias Gesicht in diesem Augenblick gesehen. Erst hieß es das Jeremia nur Gottes Message verbreiten solle, wir erinnern uns, dass Jeremia hier schon Schiss hatte, und jetzt kommt Gott damit um die Ecke, dass er manche Völker vernichten und zerstören soll. Es wird ne Welle an Unheil kommen, da sich das Volk von Gott entfernt hatte, ist Gott sauer und Jeremia soll jetzt genau dort von Gott erzählen. Es ist klar was passieren wird, oder? Das Volk wird höchstwahrscheinlich nicht so erfreut darüber sein und womöglich auf Jeremia losgehen.

Gottes Anweisung

Ich glaube super viele Menschen würden an Jeremias Stelle den Schwanz einziehen und diese Aufgabe nicht erfüllen wollen. Jeremia hat sich wahrscheinlich ähnlich gefühlt, denn Gott macht dann folgendes deutlich:

Steh auf und zieh dich an. Dann geh hinaus und sag ihnen, was immer ich dir zu sagen befehle. Fürchte dich nicht vor ihnen – sonst sorge ich dafür, dass du tatsächlich Grund hast, vor ihnen Angst zu haben! (Jeremia 1, 17)

Heftig! Was für eine krasse Anweisung, die Gott da dem Jeremia befiehlt. Da wird mir beim Lesen schon ganz Angst und Bange. Wie muss sich dann Jeremia gefühlt haben? Aber ich glaube, wenn Gott dir sagt, dass man spürt, was Angst ist, wenn du das nicht machst, ist dir glaube ich egal, was für Armeen von Menschen da auf dich zukommen. Mit Gott will man sich wohl lieber nicht anlegen.

Einsam und allein?

Jeremia muss sich bestimmt so einsam gefühlt haben. Er hat keine Freunde, die ihm den Rücken stärken. Er muss allein gegen das Volk antreten. Umso beeindruckender finde ich, dass Gott auch das weiß und ihm den Rücken stärkt.

Du sollst wissen: Ich selbst mache dich stark wie eine uneinnehmbare Festung, wie eine eiserne Säule oder eine Mauer aus Bronzeplatten. Kein einziger von den Königen, Ministern, Priestern oder übrigen Einwohnern Judas wird sich gegen dich behaupten können. Sie werden wohl gegen dich kämpfen, trotzdem werden sie dich nicht bezwingen. Denn ich bin mit dir, und ich werde dich beschützen.« So hat der Herr gesprochen. (Jeremia 1, 18-19)

Gott versichert ihm, egal was oder wer da auf Jeremia zukommt, ihm wird nichts passieren. Gott ist mit ihm und wird ihn beschützen!

Unser eigenes Leben

Ich finde diese Geschichte so ermutigend und so stark. Es gibt oft Situationen in unserem Leben, die dem Leben von Jeremia ähneln. Nur handeln wir anders. Was wirklich schade ist, aber einfach menschlich. Wir können so viel lernen von Jeremias Geschichte und uns inpirieren lassen. Mache es ihm nach!

Ich habe in meinem Umfeld schon Menschen beobachtet, die mir erzählen, dass sie seit einigen Jahren immer den gleichen Eindruck bekommen, was sie tun sollten. Aber sie tun es nicht, weil… Ja warum eigentlich!? Sie finden immer eine Ausrede nach der anderen und beschweren sich dann auch noch, dass ihr Leben so leer ist und nichts passiert.

Wenn Gott dir einen Auftrag oder eine Aufgabe gibt, wenn er dir eine Berufung ins Herz legt, dann folge diesem Auftrag! Erfinde nicht tausend Ausreden, warum, du diesen Weg jetzt nicht gehen kannst. Gott wird dir die richtigen Türen öffnen. Er kennt deinen Weg. Gott wird bei dir sein – Immer! Er begleitet dich. Wenn du willst, dass sich in deinem Leben etwas ändert, dann fange an auf ihn zu hören und folge seinen Anweisungen, statt ihn zu ignorieren.

Meeting Jesus ist damals nur entstanden, weil ich das Gefühl hatte, dass Gott mir da etwas ins Herz gelegt hat, dem ich folgen sollte. Ich habe mich nur von diesem Gedanken leiten lassen. Habe alles in Gottes Hände gelegt und bin All in gegangen.

Ich habe keine fertige Ausbildung gemacht und sehr viele Freunde haben sich von mir abgewandt. Ich war oft sehr einsam und der Start war sehr schwer. Aber ich habe immer weiter gemacht und Gott vertraut. Niemals habe ich damit gerechnet, was Gott wunderbares damit vorhatte und vielleicht auch noch vorhat!?

Habe niemals Angst von Gott zu erzählen. Es wird immer Tiefen geben, aber es wird auch soviel Schönes und Wunderbares geben. Bitte Gott drum, dass er dir hilft und dich beschützt!

Glaubst du, dass Gott einen guten Plan für dein Leben hat?


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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