Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28

Dann rief er seine Jünger und die Menge zu sich. Wenn jemand mir nachfolgen will, sagte er, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. (Markus 8, 34)

Nachfolge – Immer wieder ein gängiges Thema, aber man kann es nicht oft genug hören. Ich möchte Dich mal ein paar Sachen fragen, die musst du nicht hier beantworten, sondern einfach ganz still und leise für Dich.

  • Gehst du zur Schule?
  • Hast du ein Handy?
  • Bist du auf Facebook?
  • Hast du einen Führerschein?

Viele von euch werden sicherlich die eine oder andere Frage mit JA beantwortet haben. Doch was soll das jetzt? Stell dir vor, du bist auf einer Veranstaltung, in deiner Schule oder auf der Arbeit und jemand würde dir diese Fragen stellen. Du könntest bestimmt selbstsicher antworten: „Klar, habe ich ein Handy!“ oder „Natürlich bin ich auf Facebook!“

Doch wie sieht es aus, wenn du gefragt wirst: „Glaubst du an Gott?“ oder „Gehst du in eine Gemeinde?“ Ich glaube, viele von uns sind dann gar nicht mehr so selbstsicher. Wir drucksen rum oder verschweigen womöglich das, was uns eigentlich begeistert.

Warum? Weil es uns peinlich und unangenehm ist! Wir trauen uns nicht, offen zuzugeben: „JA, ich glaube an Gott!“.

Ich möchte Dir heute Mut machen, deinen Weg zu finden und deinen Glauben einzusetzen statt ihn zu verstecken. Steh auf und sag: „JA, ich glaube!“.

Christsein heißt nicht, sich zu verkriechen. Christsein muss heißen: „Ich weiß, woran ich glaube und das mache ich auch deutlich!“


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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Kommentare zu: Mir ist es peinlich, meinen Glauben zuzugeben!

Tim sagt:

Hi Gina,

ja … das ist echt komisch. Ich denke immer ich bin ein Nachfolger Christi … Bis mich einer fragt. Ja ich erwische mich auch dabei rumzudrucksen. Danach geht es mir schlecht weil ich denke ich hätte Jesus damit einen A…tritt verpasst. Und weißt Du was? Ja das habe ich mit meinem Verhalten auch. Ich verspreche hier und jetzt nicht mehr umherzureden sondern klar zu meinem Glauben zu stehen! Warum auch nicht. Mir ist soviel Gutes wiederfahren. Ich könnte eine lange Geschichte erzählen was in meinem Leben so los war bevor ich zu Jesus fand … LG Tim

Gina sagt:

Hey Tim,
Ich find’s cool, dass du dir das vornehmen möchtest und dich meine Gedanken dazu inspiriert haben! Darf man fragen, was deine Geschichte ist? Du hast mich sehr neugierig gemacht. ;) Wenn du es nicht hier schreiben möchtest, kannst du mir auch eine Email schreiben, einfach an info@meetingjesus.de. Ich bin gespannt! Liebe Grüße Gina

Tim sagt:

Hi Gina,

ok, ich versuche die Kurzversion. Ich war schon immer nicht so der geradlinige Typ. Schule oft gewechselt. Erste Ausbildung kurz vor Schluss nicht abgeschlossen. Ohne Ausbildung jahrelang gejobbt, aber auf jeder Party vorne dabei und Mädels waren mein Mittelpunkt. Später dann auch Drogen und mein unrühmlicher Einstieg in die rechte Szene, die darin gipfelte, dass ich erst im Landesvorstand der Republikaner war und dann sogar der NPD. Demos, Kameradschaftstreffen … das volle Programm. Dabei hatte ich nie etwas gegen Ausländer … Der einzige Lichtblick war meine Freundin, die dann auch meine Frau wurde. Als sie schwanger wurde, habe ich gemerkt, wie eine Veränderung in mir einsetzte und ich mir (ich weiß bis heute nicht, warum ..) eine Bibel zugelegt hatte. Ich las sie damals leider wie ein Buch einfach von vorne nach hinten und auch ohne Bibelgespräch. Leider klappte die erste Schwangerschaft nicht und wir verloren das beginnende Leben. Ich warf die Bibel in die Ecke und wollte anfangs nichts mehr von Gott wissen. Heute weiß ich, dass ich damals noch nicht die Kernaussage der Bibel gelesen hatte. Gott liebt uns und er leidet mit uns. Die zweite Schwangerschaft verlief gut, aber 3 Wochen nach der Geburt wurde bei unserem Sohn eine Herzmuskelentzündung festgestellt und man sagte uns, er würde die Nacht nicht überleben … Peng! Was tun? Ich ging in dieser Nacht das erste Mal auf die Knie und flehte Gott an, uns nicht unseren Sohn zu nehmen. Am nächsten Tag lebte er noch und die Ärzte sprachen von einem „Wunder“! Ja, das war es! Ich spürte auf einmal, dass da jemand ist! Es war noch einige Tage kritisch und man prognostizierte uns, dass er aber trotzdem ein Spenderherz benötige und ein schweres Leben vor sich hat. Ich betete ohne Unterlaß und was geschah? Ein Jahr später war unser Sohn gesund und ist es bis heute … ohne Spenderherz und ohne Medikamente! Praise the Lord! Sorry, ich habe Tränen in den Augen, denn gerade stellt sich mir erst recht die Frage, warum es mir „peinlich“ ist zu DIESEM Glauben zu stehen …? Wir bekamen noch eine Tochter, genau wie ich es mir immer gewünscht habe. Vor 1,5 Jahren trennte sich meine Frau dann völlig überraschend von mir und lebt mit einem Bekannten zusammen. Es war eine harte Zeit, aber in dieser Zeit kam mir Jesus ganz nah und hat mich stark gemacht. So stark, dass meine Ex-Frau auf einmal psychische Probleme bekam und MICH fragte, wo ich die ganze Kraft hernehme …? Ich schenkte ihr eine Bibel. Das war meine Antwort auf diese Frage. Ich war erst voll Hass, weil sie meinen Lebenstraum zerstört hat aber dann spürte ich, dass nur die Vergebung eine Lösung für die Zukunft bringen kann. Ich habe ihr vergeben und bin seither durch Gott gesegnet. Heute sind wir Eltern, die die Kinder je zu 50% betreuen und wir streiten nicht, naja kaum … ;-) Den Kindern geht es gut, sie haben Eltern – nur, dass die halt nicht zusammenwohnen. Ich bin heute ein ganz anderer Mensch und möchte Euch da draußen ermutigen. Wenn ihr in einer miesen Situation steckt, dann lasst den Kopf nicht hängen. Öffnet Euer Herz und nehmt das Geschenk der Liebe Gottes an. Ihr müsst dafür nichts leisten oder etwas mitbringen. Es ist „for free“! God bless you!

Gina sagt:

WOW Tim, ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich dazu schreiben soll. Bin total geplättet und sprachlos! Heftige Story! Danke für’s Teilhaben!

Gabrielle sagt:

Hallo,

ich habe ein folgendes Problem. Ich bin seit meinem 11. Lebensjahr Christ und glaube an Jesus. Seit 1 Jahr nehme ich meinen Glauben etwas „ernster“ und nehme mir wirklich Zeit für Gott, jeden Tag. Ich versuche wirklich ein Besserer Mensch zu werden und mehr zu Lieben und zu vergeben (wie sagt man so schön: Eigenlob stinkt!smiley-laughing.gif) Es ist nur so das ich in letzter Zeit mich gezwungen fühle, Dinge zu tun die ich eigentlich nicht tun möchte bzw. dinge zu tun um zu beweisen das ich zu Gott stehe. Ich habe vor paar Wochen denselben Gedanken gehabt. Ich habe mir „Christliche Filme“ angeschaut und habe mir gedacht ich MUSS es posten sonst bedeutet das, das ich Gott leugne. Ich habe nur Instagram, Snapchat und Facebook. (vielleicht kennen Sie diese sozialen Netzwerke). Wenn ich unter meinen Freunden bin und wir mal auf das thema Gott kommen, sage ich ganz offen das ich an ihn glaube (manchmal ist es schwer bzw. war es am anfang so mittlerweile nicht mehr). Auf Instagram poste ich auch Bibelverse und schreibe das ich Gott liebe und an ihn glaube. Auf Facebook dasselbe. Bei den drei Soz. Netzwerken mache ich das nach Lust und Laune. Aber auf Snapchat möchte ich es irgendwie einfach nicht tun. Nur irgendwie ist es so das ich heute den gedanken hatte ich sollte mir den Film „Jesus“ anschauen. Ich hatte nicht wirkich Lust darauf aber dann kam wieder der Gedanke ich solle mir den Film anschauen und auf Snapchat posten, ansonsten bedeutet dies das ich ihn leugne. Ich wollte einfach nicht. Momentan bin ich sowieso etwas „Anti-Social“ (d.h. das ich für eine Zeit nicht mehr soviel auf soz. Netzwerken unterwegs sein möchte.) Aber es hat nicht nachgelassen. So wie ich Gott kennengelernt habe, ist er kein Gott der Menschen drängt oder sie zu etwas zwingt. Aber warum ist es für mich einfacher Filme oder Dinge öffentlich preiszugeben wenn es nicht um Gott geht aber wenn es um ihn geht ich das einfach nur ab und zu tun möchte? Leugne ich ihn dann tatsächlich? Möchte ich vielleicht einfach nicht das jeder (bzw. meine Freunde) wissen das ich an Gott glaube obwohl sie eigentlich wissen das ich an ihn glaube? Einmal habe ich diesen „Zwang“ nachgegeben und habe einen christlichen Film auf Snaphat gepostet, ich habe auch einfach mal geschrieben das ich Gott liebe, habe auch mal gepostet wie ich zeit mt ihm verbringe. Es klingt echt absurd. Auf Instgram oder Facebook ist es für mich null Problem da mache ich es wenn ich will. Aber auf Snapchat, da irgendwie, mag ich es einfach nicht ich habe mehrmals nachegegeben aber es kommt immer wieder. Obwohl ich auf Snapchat die selben freunde habe wie auf facebook und Instagram will ich es nicht tun? Ich hoffe sie können mir folgen.

Also knapp gefasst: Ich glaube an Gott und steh vor Leuten ganz offen dazu. Auf Facebook, Instagram poste ich nach Lust und Laune. Aber auf Snnapchat habe ich das Gefühl das ich es tun muss auch wenn ich nich möchte. Leugne ich Gott? Vielleicht kennen sie den Vers: ..Wenn die Menschen mich vor anderen leugnen, werde ich sie auch vor meinem Vater leugen“.

Gina sagt:

Hallo Gabrielle,
Erstmal will ich dir sagen, dass ich es total stark finde, dass du dir vornimmst jeden Tag Zeit mit Gott zu verbringen. Zweitens brauchst du mich nicht zu siezen, so alt bin ich nun auch wieder nicht. Das „Du“ ist mir lieber. ;) :D Und soziale Netzwerke sind mir natürlich ein Begriff. Ich weiß nicht, ob du es schon weißt, aber Meeting Jesus findest du auch auf Youtube, Facebook, Twitter, Google+ und Instagram. ;)

Zu deinem Anliegen:
Ich denke, der Glauben sollte nicht aus Zwang bestehen. Wenn du glaubst und das auch zeigen möchtest, dass du Gott liebst, dann zeig es, aber mach es nicht, nur weil du dich dazu verpflichtet fühlst. Wenn du es auf dem Herzen hast auf Facebook, aber nicht auf Snapchat darüber zu reden. Ist das doch vollkommen ok. Meiner Meinung nach sollte man aus dem Herzen heraus entscheiden. Das du Gott leugnest sehe ich nicht so. Was nicht heißen muss, dass es richtig ist, was ich sage. Ich teile dir hier nur meine Meinung mit. Prüfen musst du das selber für dich.

„Prüft aber alles und das Gute behaltet.“ (1. Thessalonicher 5, 21; Luther)

Also ich denke, wenn du etwas nicht willst, dann lass es einfach. Wenn du aber das Verlangen verspürst, dass du über Gott reden sollst, dann mache es, denn wenn du es dann nicht machst, dass ist dann leugnen, denke ich.

Hilft dir das weiter?

Gabrielle sagt:

Erstmal danke ich dir für dein Feedback! Ich verspüre weniger das Verlangen danach das ich es SOLL sondern das ich es MUSS! Ich denke wenn ich mir den Film nicht anschauen will und es erst recht nicht öffentlich machen will das ich Gott leugne bzw. das er mir peinlich ist. Obwohl dieser Gedanke bzw. drang schon mehrmals da war und ich ihn nachgegeben habe kommt er immer wieder. Wenn man mich fragt ob ich an Jesus glaube dann sag ich ja ohne zu zögern, aber warum dann dieser Drang? Auf Facebook und Instagram mach ich es wenn ich will aber auf SnapChat mach ich es eigentlich auch nur wenn ich will. Aber dieser Gedanke „jesus ist mir peinlich“ macht mir zu schaffen. Es ist doch nicht leugnen wenn ich vor jedem offen zugeben kann das ich an ihn glaube aber wenn ich mir den Film nicht anschauen und auf SnapChat posten will? Ich bin sehr verwirrt. Ich habe es wirklich immer getan wenn ich wollte oder wenn ich möchte, aber wenn ich es nicht möchte ich dann den Gedanken kriege das hört mir peinlich ist.

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