Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28

Gerade in Zeiten von Corona fühlen wir uns schnell allein gelassen und einsam. Ich möchte euch heute mal in Jeremias Gefühlswelt mitnehmen. Wie ist er mit negativen Gefühlen umgegangen, wenn er sich einsam fühlte? Und vor allem, was hatte Gott dazu zu sagen?

Wenn die Gefühle durchdrehen

Da sagte ich: »Wie geht es mir schlecht, meine Mutter! Oh, warum hast du mich nur geboren! Wo ich auch hinkomme, hasst man mich. Ich bin weder ein Gläubiger, der sein Geld fordert, noch ein Schuldner, der sich weigert zu zahlen – und doch verfluchen mich alle. (Jeremia 15, 10)

Da sagte ich: »Herr, du siehst doch alles! Denk an mich und setz dich für mich ein. Bestrafe meine Verfolger. Lass nicht zu, dass sie mich töten! Denk doch daran, dass ich um deinetwillen leide! Deine Worte sind mein Leben. Ich freue mich von Herzen, wenn du mit mir redest, denn ich gehöre ja dir, Herr, du Allmächtiger. Nie nahm ich an den Festen teil, bei denen die Menschen ihre Scherze machen, ich saß stets allein für mich, niedergedrückt von der Last des Zorns, den du mir auferlegt hast. Warum muss ich endlos leiden? Warum sind meine Wunden unheilbar? Du hast mich im Stich gelassen wie ein Bach, der im Sommer austrocknet und kein Wasser mehr gibt.« (Jeremia 15, 15-18)

Jeremia geht es sehr schlecht. Er versteht einfach nicht, warum Gott nicht da war, als er ihn am dringensten gebraucht hat. Warum muss er so leiden? Warum heilen seine Wunden nicht? Jeremia fühlt sich so allein und einsam. Er versinkt so richtig schön in Selbstmitleid, ist wütend und schimpft mit Gott. Doch was sagt Gott dazu?

Gottes Reaktion

Der Herr antwortete mir: »Wenn du anderen Sinnes wirst und zu mir zurückkommst, will ich dich wieder in meinen Dienst aufnehmen. Wenn du keine unwürdigen Worte mehr von dir gibst, sondern nur noch Worte, die es wert sind, ausgesprochen zu werden, darfst du weiterhin mein Bote sein. Dann werden alle, unter denen du jetzt leidest, auf dich hören. Du selbst sollst dich aber nicht von ihnen beeinflussen lassen! Ich werde dich diesem Volk gegenüber zu einer Mauer aus Erz machen; sie werden dir nichts anhaben können, selbst wenn sie noch so sehr gegen dich anstürmen sollten. Denn ich bin bei dir, um dir zu helfen und dir den Sieg zu schenken. Ich, der Herr, habe gesprochen! Ja, ich will dich aus der Hand der Bösen reißen und aus der Faust der Gewalttätigen befreien.« (Jeremia 15, 19-21)

Gott erinnert Jeremia daran, dass er nicht so negativ denken soll, vielmehr soll er die Menschen ermutigen. Das heißt aber nicht, dass er oder auch du sein Herz bei Gott ausschütten darf. Im Gegenteil, du kannst immer zu Gott kommen, egal was dich gerade beschäftigt. Gott will, dass du ihm in allen Lebenslagen vertraust.

Fokussiere das Positive

In jedem von uns steckt wohl so ein Teil Jeremia. Jetzt in Zeiten von Corona fühlen wir uns vielleicht auch schnell allein gelassen und einsam. Es wäre doch so cool, wenn Gott einfach eingreifen würde und alles wäre einfach wieder gut.

Nur weil das jetzt aber so nicht passiert, heißt das nicht, dass Gott nicht da ist. Nur oft sind wir so von dem Negativen geblendet, dass wir das Positive gar nicht sehen. Gott ist da und reicht dir seine Hand. Nimm sie und entdecke die Positiven Seiten in dieser Zeit.

Ich finde es zum Beispiel ultra stark, dass sich so viele Gemeinden nun digital ausrichten. Ohne Corona hätte es diesen Anstoß womöglich nicht gegeben. Es werden coole Projekte aus dem Boden gestampft, wie Hoffnungspost , gott-live oder Deutschland betet gemeinsam die ohne Corona wohl nicht entstanden wären. Menschen nehmen das Leben auf einmal ganz anders und bewusster war. Es gibt vermehrt Nachbarschaftshilfe und viele andere Dinge.

Welche positiven Seiten an Corona entdeckst du? Kennst du weitere Projekte die durch Corona entstanden sind? Schreibe uns Positive Vibes in den Kommentare. ;)

Gottes Segen und bleib gesund,
deine Gina


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