Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
Was mich aber noch mehr beschäftigte, war: 'Wie sieht wohl mein eigener 'Boden' aus?' In welcher der vier Arten würde ich mich am ehesten ein kategorisieren? Ich habe lange darüber nachgedacht und dachte, dass es vielleicht auch für dich interessant wäre?
Bild: fotolia.com

Wie sieht dein eigener „Boden“ aus?

Letztens habe ich mal wieder ein Gleichnis gelesen, welches ich ziemlich cool fand. Meine Gedanken dazu möchte ich euch gerne weitergeben. Vorerst dachte ich mir aber, dass vielleicht einige von euch mit dem Begriff „Gleichnis“ nichts anfangen können, deshalb möchte ich dies noch kurz erklären:

Gleichnisse beschreiben vertraute Situationen, die uns helfen, Unbekanntes mit Bekanntem vertraut zu machen. So werden die Leser des Gleichnisses zum Nachdenken angeregt. Außerdem wird man gefördert, die Wahrheit selbst herauszufinden.

Soviel nun dazu. Jetzt möchte ich mich dem Gleichnis aus Lukas 8, 4-15 wenden. In dem Gleichnis werden vier Arten beschrieben, wohin Samenkörner fallen können und was deren Botschaft aussagt. Diese vier Arten habe ich mal zusammen gefasst:

Samenkörner auf dem Weg, die von Vögeln aufgegessen wurden

Steht für Menschen, die Gottes Botschaft zwar hören, aber der Teufel raubt sie ihnen wieder und verhindert, dass sie glauben und gerettet werden.

Samenkörner auf dünner Erdkruste mit felsigem Untergrund

Steht für Menschen, die die Botschaft freudig aufnehmen. Sie glauben zwar, aber wenn Schwierigkeiten kommen, wenden sie sich ab.

Samenkörner in den Dornen

Steht für Menschen, die Gottes Wort zwar hören und annehmen, sich aber durch Verpflichtungen, den Reichtum und die Zerstreuung des Lebens ablenken lassen.

Samenkörner auf fruchtbarem Boden

Steht für Menschen, die verlässlich und aufrichtig sind. Sie hören Gottes Botschaft und halten an ihr fest. Sie sind beständig.

Sowie der Bauer seine Samen verteilt, sollen auch wir Gottes Message weitergeben. Doch manchmal sind unsere Bemühungen nutzlos, davon sollten wir uns aber nicht entmutigen lassen, sondern dran bleiben!

Was mich aber noch mehr beschäftigte, war: „Wie sieht wohl mein eigener „Boden“ aus?“ In welcher der vier Arten würde ich mich am ehesten sehen? Ich habe lange darüber nachgedacht und dachte, dass es vielleicht auch für dich interessant wäre?

Ich glaube, ich bin der Typ „Samenkörner auf dünner Erdkruste mit felsigem Untergrund“. Ich merke ganz oft bei mir selbst, dass wenn Schwierigkeiten auftauchen, ich schnell an allem zweifel und mich in mein Schneckenhaus zurück ziehe. Das ist ein Sache, die ich auf jedenfall noch lernen muss. Vielleicht hast du Lust an dieser Stelle für mich zu beten, dass ich das irgendwie packe, da mehr an Gott festzuhalten und mehr so zu werden wie die vierte Sorte „Samenkörner auf fruchtbarem Boden“ hier beschrieben ist.

Vielleicht fühlst du dich ein bisschen angesprochen und hast Lust selbst mal über folgende Fragen nachzudenken:

  1. Wie sieht mein eigener Boden aus?
  2. Welche Dinge können mich von Gott ablenken?
  3. Was hält mich davon ab, Zeit mit Gott zu verbringen?

Es wäre schön, wenn der ein oder andere Lust hat, sein Statement unten dazu abzugeben, dass zeigt auch mir irgendwo, dass ich nicht allein bin. ;)

Also ich bin gespannt auf deine Antworten!

 


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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Kommentare zu: Wie sieht dein eigener „Boden“ aus?

Jackie sagt:

Hi Gina,

wieder ein toller Artikel!

Nein, Du bist definitiv nicht allein!

Auch bei mir ist es so… dass der Tag irgendwie zu voll ist, … dass ich mich abends ärgere, dass ich wiedermal zu sehr dem Alltagsstress nachgeben musste, aber Gott ist in meinen Gedanken immer präsent! … und die andere Seite, dass ich
Ängste habe, Zweifel (nicht an Gott!! eher daran, dass ich irgendetwas richtig mache….also Zweifel bzgl meines eigenen Glaubens) und mich auch zurück ziehe.

Ich werde für Dich und all die beten, die ihren Boden ‚fruchtbar machen‘ wollen :)
magst Du auch für mich beten?

Alles Liebe (und wie immer: mach(t) weiter so!! :) ),
Jackie

Gina sagt:

Hey Jackie,
da bin ich aber froh, dass ich nicht allein bin ;)
Ich werde gerne auch für dich beten.
Danke für deine Rückmeldung.

Eine Frage, die mir auf der Zunge brennt, habe ich allerdings doch noch: Wenn du dich zurück ziehst, hast eine Methode auch wieder raus zu kommen? ;)

Jackie sagt:

Zitat:
Eine Frage, die mir auf der Zunge brennt, habe ich allerdings doch noch: Wenn du dich zurück ziehst, hast eine Methode auch wieder raus zu kommen? ;)

Schwierige Frage. Ich war schon immer sehr beeinflussbar von meinen Gefühlen. Das heißt, wenn ich traurig, ängstlich, enttäuscht etc. war, habe ich mich zurück gezogen und wirklich so gut wie niemanden an mich ran gelassen.

Seit Gott seine Tür für mich aufgemacht hat („wer klopft, dem wird aufgetan“ ;) ), baut mich der Gedanke an sein Vertrauen, an seine Hilfe auf.

Ich bin sensibler für seine Botschaft geworden und die Phasen, in denen ich mich zurück ziehe, sind weniger geworden bzw. dauern nicht mehr so lange, wie früher.

Wie sieht das ‚Zurückziehen‘ bei dir aus?

Gina sagt:

Interessant!
Wenn ich mich zurückziehe, bin ich wirklich stur. Ich bin dann wirklich so ein kleiner Dickkopf und bleibe hartnäckig. Gott ist dann der einzige, der es schafft, mich wieder zu überzeugen. Er weiß genau an welchen „Rädchen“ er bei mir drehen muss, damit ich aus meinen Schneckenhaus wieder raus krieche. Das äußert sich oft durch Dinge, die mir dann einfach passieren. Worte, die mir jemand unerwartet sagt oder auch Briefe, dich ich bekomme. Diese Sachen legen dann bei mir den Schalter um und ich bin dann quasi wieder frei. Ist schwer zu erklären, aber ich hoffe du verstehst was ich sagen möchte!?

Jackie sagt:

Oh ja, ich verstehe! Also im Grunde so wie bei mir: Du bist auch sensibler für seine Botschaft geworden ;)

Jenny sagt:

Hey Gina,

Ich melde mich auch mal wieder… ;-) ich würde sagen, dass mein Boden felsig ist, aber auch Dornen trägt… mir helfen predigten ganz arg und auch Worship. LG seid gesegnet

Gina sagt:

Hey Jenny,
schön mal wieder von dir zu hören!
Du sagst dir helfen Predigten und Worship, aber wenn du dich „felsig“ einstufst, wendest du dich doch eher ab. Wenn ich mich abwende, würde ich nicht auf den Gedanken kommen mir ne Predigt reinzuziehen… :D Also passt „dornig“ vielleicht besser?

Lena sagt:

Hallo ihr Lieben!
Danke für die vielen Denkanstöße! :-)
Mein Boden ist ebenfalls dornig und steinig. Dornig, weil ich leicht ablenkbar bin und mich gerne in Sachen reinsteigere, die oft nicht auf Gott ausgerichtet sind.
Wie steinig mein Boden ist, habe ich zum ersten Mal letzte Woche erfahren, als ich ein riesiges Problem hatte und tagein, tagaus betete: Gott hilf mir doch!
Dabei habe ich aber ständig weitergegrübelt und versucht mein Problem selber zu lösen. Erst als ich in einem Andachtsbuch die Zeilen gelesen habe: Hör auf zu grübeln, gib mir dein Problem und lass mich deine Gedanken durchdringen! ….erst ab dann habe ich zum ersten Mal Gott einen sehr wichtigen Bereich in meinem Leben, den ich bis dato selber kontrolliert habe, vollständig abgegeben. Das Gefühl der Erleichterung war unbeschreiblich, v.a. als ich dann noch gesehen habe, dass Gott alles zum Guten gewendet hat.
Ich habe aus der Sache gelernt, dass mein steiniger Boden durch die Angst entstanden ist, die Kontrolle über mein Leben zu verlieren, selbst wenn ich nicht mehr weiter weiß! Dabei wartet Gott die ganze Zeit geduldig, bis ich bereit bin ihm zu vertrauen.

Gina sagt:

Hey Lena,
danke für dein Kommentar und cool, dass du dich meldest! Schön zu sehen, dass ich durch den Artikel Leute dazu anregen kann, mal darüber nachzudenken, in welchen Boden sie sich einstufen würden. Das freut mich! Deine Story ist toll! Bitte mehr davon ;)

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