Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28

INFOS ZU EINEM TEAM-MITGLIED

Gerhard Lenz

Mein Name ist Gerhard Lenz,
Gina und Oli habe ich 2012 auf einer christlichen Bloggertagung in Berlin kennengelernt. Da ich der Meinung bin, dass sich Christen im Netz vernetzen sollten, haben wir immer noch Kontakt zueinander.

Kürzlich habe ich sie wiedergesehen beim 5. Geburtstag unserer Seite www.GottinBerlin.de. Seit fünf Jahren gestalte ich die Facebookseite von „Gott in Berlin“ und bin auch Mitglied der „Internetmission Berlin e.V.“, die das verantwortet. Hier versuchen evangelische, katholische und freikirchliche Christen mit ihrem Engagement, vor allem Berliner für Christus zu begeistern. Was uns fehlt, sind junge Menschen wie Gina und Oli, denn wir sind alle schon über 50 Jahre alt.

Glaubensleben

Ich stamme aus einer katholischen Familie. Meiner Mutter gab ihr Glaube Halt, sie betete täglich und ging jeden Sonntag in die Kirche. Mein Vater tolerierte das, besuchte aber höchstens zu Weihnachten die Kirche, da er in seiner Jugend schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht hatte.

Mit 10 Jahren wurde ich Ministrant und später Lektor, mit 18 Jahren Pfarrjugendleiter. Ab diesem Alter gründete und gestaltete ich als Chefredakteur die Zeitschrift „Dialogikus“, die sich vor allem kritisch mit der kath. Kirche auseinandersetzte und in ihrer Blütezeit eine Auflage von monatlich 5.000 Exemplaren erreichte.

Als in Deutschland dann fast alle Illustrierten Artikel über die „Jesus People“ und ihren Pastor Volkhard Spitzer brachten (Drogensüchtige wurden da durch Jesus frei von ihrer Sucht), beschloss ich, etwas über sie zu schreiben und fuhr zu einem „Jugendmeeting“ in deren Gemeinde am Nollendorfplatz. Ich wusste schon, was ich ungefähr schreiben wollte: „Flucht in die religiöse Innerlichkeit – statt durch politisches Engagement die Welt zu verändern.“ Doch dann kam alles ganz anders.

Die Songs beim Jugendmeeting und die Predigten von Pastor Spitzer begeisterten mich. Nicht so angestaubt und langweilig wie in meiner Kirche! Ich ging immer wieder dorthin und staunte, dass sie laut zu Jesus wie zu einem guten Freund beteten und glaubten, dass er ihr Leben ändern und Wunder vollbringen könne. Und immer hatten alle eine Bibel dabei, in der sie ständig nachschlugen.

Ich beneidete sie um ihren starken Glauben und fing an, an einem Abend alle vier Evangelien hintereinander zu lesen. Meine Liebe zu Jesus wuchs von Stunde zu Stunde und ich entdeckte, dass er in inniger Verbindung zu seinem Vater im Himmel gelebt und sich immer wieder zum Gebet zurückgezogen hatte. So fing auch ich an diesem Abend zu beten an: „Jesus, wenn es dich wirklich gibt, dann komm in mein Herz und lass mich deine Nähe spüren.“

Nach einigen Stunden des Ringens im Gebet durchflutete mich plötzlich ein Gefühl der Wärme und Liebe, wie ich es bis dahin nicht gekannt hatte. Ich wusste, Jesus hatte mich in diesem Moment als sein Kind angenommen. Es war die Nacht vom 28./29. Januar 1972. Diesen Jesus wollte ich jetzt näher kennenlernen, für ihn leben und beschloss, statt Politologie und Geografie die Fächer Deutsch und katholische Theologie zu studieren. Um meinen Glauben zu vertiefen, schloss ich mich einem charismatischen Gebetskreis an, der von zwei Jesuitenpatres geleitet wurde, die lebendige Abende und Gottesdienste mit uns gestalteten. In diesen Kreis schleppte ich eines Tages ein Mädchen, das auch von Jesus gepackt wurde, und das ich später zum Traualtar führte. Jetzt sind wir schon 40 Jahre verheiratet, haben vier erwachsene Töchter und acht Enkelkinder.

Ohne Jesus kann ich mir ein erfülltes, glückliches Leben nicht mehr vorstellen. Er hat uns durch alle Schwierigkeiten des Lebens hindurchgeführt und wird uns auch in dunklen Stunden immer nahe sein. Mein Herzenswunsch: Dass immer mehr Menschen ihn kennen und lieben lernen!

Lebenslauf

Nach meinem Studium war ich von 1976 – 2014 Lehrer, Konrektor und kommiss. Schulleiter an einer katholischen Grundschule in Berlin. Meine Hauptfächer waren Deutsch, Mathematik und Religion. Bis zum 31. Juli 2014 habe ich die Webseite der Schule gestaltet und ein PC-Netzwerk von fast 90 Rechnern aufgebaut und betreut.

Jetzt bin ich im Ruhestand (arbeite allerdings halbtags noch als Lehrer weiter) und brenne darauf, meinen Glauben aus Dankbarkeit mit anderen Menschen zu teilen.

Aufgabengebiet

Da ich jetzt nicht mehr so viele Hefte korrigieren muss, habe ich Gina angeboten, Korrekturarbeiten für sie zu übernehmen. Eine Webseite liest sich besser, wenn Rechtschreibung und Zeichensetzung stimmen.

Gerhard im Interview

Warum möchtest du fester Bestandteil von Meeting Jesus werden?

Es ist mir wichtig, dass wir Christen das Internet für die Verkündigung nutzen, da viele Menschen nicht mehr in Kirchen oder Gemeinden kommen. Jesus hat uns aufgefordert, Menschenfischer zu werden und uns nicht in Gemeinden von der Welt abzuschotten.

Was möchtest Du durch deine Arbeit bei Meeting Jesus erreichen?

Zu helfen, dass (junge) Menschen von Jesus gepackt werden. Er ist das größte Geschenk Gottes an die Menschheit, doch viele wissen kaum etwas von ihm.

Warum glaubst du ist Meeting Jesus sinnvoll?

Das hat Gina sehr schön in einem Interview für den Blog von „Gott in Berlin“ erklärt: „Heutzutage haben sehr viele Jugendliche bereits ein Smartphone und geistern im allgegenwärtigen Facebook umher, suchen nach interessanten Themen bei Google oder lesen Neuigkeiten allgemein. Warum sollten wir uns diesen Fakt entgehen lassen? Wieso bieten wir nicht auf dem größten Marktplatz der Welt das Wichtigste der Welt an: den Glauben!?“ Hier geht’s zum ganzen Interview mit Gina Lippert auf GottInBerlin.com.