Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
In dem Thema soll es heute darum gehen, uns einmal neu kennen zu lernen.
Gina am 15. Oktober 2010 / Thema / Schlagworte: , , ,

Wer bist du?

Thema vorbereiten

Stuhlkreis mit wesentlichen Elementen in der Mitte, welche den Jugendkreis ausmachen.

  • Musik (Gitarre)
  • Gemeinschaft (Fotos der Jugendgruppe)
  • Essen & Trinken (Gemüse & Trinken)
  • Spende ( Geld)
  • Fahrgemeinschaft (Benzinkanister)
  • Message (Bibel)

Liederliste

  • Blessed be the name
  • Was für ein Mensch
  • Surrender
  • Everyday
  • Du tust
  • Du bist Du
  • Aufstehn aufeinander zugehen

Begrüßung

Eingangsgebet

In dem Thema soll es heute darum gehen, uns einmal neu kennen zu lernen.

Kennlern-Fragerunde

  • Wie heißt du?
  • Wo wohnst du?
  • Was machst du? (Hobbies und Co)
  • Warum bist du eigentlich hier?

Körper Puzzle

Zwei oder mehr Personen werden auf eine Papiertischdecke gezeichnet und ausgeschnitten, daraus werden dementsprechend viele verschiedene Puzzle angefertigt, diese sollen an dieser Stelle von verschiedenen Teams zusammengesetzt werden.

Wir haben nur Erfolg gehabt, als wir zusammen gearbeitet haben. Jede und jeder hat etwas zu bieten gehabt, keiner hat alles gehabt. Im Leben ist es auch so. Wir haben verschiedene Gaben, manches können wir gut, anderes können andere Menschen besser. Wir brauchen einander. Keiner kann alleine bestehen.

Denn wie der Leib „einer“ ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch „ein“ Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch „einen“ Geist alle zu „einem“ Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit „einem“ Geist getränkt. Denn auch der Leib ist nicht „ein“ Glied, sondern viele. Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein? Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein? Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch? Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat. Wenn aber alle Glieder „ein“ Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist „einer.“ Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu sein scheinen, die nötigsten; und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders auf Anstand; denn die anständigen brauchen’s nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher Weise füreinander sorgen. Und wenn „ein“ Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn „ein“ Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied. Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede. Sind alle Apostel? Sind alle Propheten? Sind alle Lehrer? Sind alle Wundertäter? Haben alle die Gabe, gesund zu machen? Reden alle in Zungen? Können alle auslegen? Strebt aber nach den größeren Gaben! Und ich will euch einen noch besseren Weg zeigen. (1. Korinther 12, 12-31)

Paulus hat mal in der Bibel einer Gemeinde geschrieben und ihnen erklärt, wie es sich mit den Gaben verhält. Er sagte, die Gemeinde ist wie einen Körper. Jeder Teil hat seinen Job. Wenn er es gut macht, geht es dem Körper gut. Wenn etwas nicht stimmt, leidet der ganze Körper.

Körperteilgeschichte

Stellt euch einen ungewöhnlichen Tag im Körper von der Julia vor:

‚Mensch!’ sagte das Ohr, ‚ich habe es satt, immer nur zur hören. Es wird mir echt langweilig. Heute habe ich keine Lust, irgendwas zu hören. Ich möchte lieber sprechen!‘ Der Bauch war auch ganz schlecht drauf an diesem Tag. ‚Es ist einfach nicht fair,’ motzte er. ‚Drei mal am Tag macht sich der Mund auf. Die Hand bringt Essen zum Mund, der Hals schluckt und ICH? Ich werde vollgestopft! Unverschämt ist das! Ich soll das ganze Essen verdauen. Warum macht das nicht mal die Hand oder der Mund. Heute mache ich es auf jeden Fall nicht. Ich streike. Ich möchte vielmehr auch mal gehen.’ Ebenfalls unzufrieden war der Fuß. ‚Immer nur ich!’ sagte er. ‚Der ganze Körper lastet auf mir. Ich soll das ganze Gewicht halten. Warum soll immer ich die anstrengende Arbeit erledigen? Ich finde das nicht in Ordnung. Ich mach’ heute keinen Schritt! Ich möchte heute mal essen.’

Julia hatte einen ganz schlechten Tag. Sie konnte nicht mal aus dem Bett steigen, denn ihre Füße haben nicht mitgemacht. Als ihre Mutter ins Zimmer kam, hörte sie es nicht, da ihre Ohren gestreikt haben. Die Mutter war ganz verzweifelt und brachte Julia ihr Lieblingsessen ans Bett. Aber der Bauch verdaute es nicht und sie hatte deshalb furchtbares Bauchweh. Den Ohren, dem Bauch und den Füßen ging es aber auch nicht gut. Egal wie sich das Ohr auch anstrengte, es brachte kein Ton heraus, der Bauch ging keinen Schritt und der Fuß brachte keinen Bissen hinunter. Am nächsten Tag dachte das Ohr, ‚Also ih glaube, heute höre ich doch lieber wieder. Gestern war es ganz schön langweilig. Ich habe nichts gehört und konnte sowieso nichts sagen. Heute möchte ich wieder hören, darin bin ich voll fit, dazu bin ich auch geschaffen.’ Der Bauch hatte seine Ansicht auch geändert: ‚Also gestern war ein furchtbarer Tag, ich habe zwar nichts verdaut, aber das Essen lag mir den ganzen Tag so schwer im Magen, und Gehen konnte ich nicht. Ich bin dazu einfach nicht gebaut!’ Die Füße haben sich auch gefreut- ‚heute können wir endlich wieder laufen! Gestern war so ein blöder Tag. Gar nichts los! Und essen konnten wir ja auch nicht, wo hätte das Essen bei uns auch rein sollen?’ An diesem Tag waren Ohren, Bauch und Füße wieder voll zufrieden und Julia ging es wirklich gut!

Denn wie wir an „einem“ Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben, so sind wir viele „ein“ Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied, und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist. Ist jemand prophetische Rede gegeben, so übe er sie dem Glauben gemäß. Ist jemand ein Amt gegeben, so diene er. Ist jemand Lehre gegeben, so lehre er. Ist jemand Ermahnung gegeben, so ermahne er. Gibt jemand, so gebe er mit lauterem Sinn. Steht jemand der Gemeinde vor, so sei er sorgfältig. Übt jemand Barmherzigkeit, so tue er’s gern. (Römer 12, 4-8)

So ist es auch mit uns. Manche Menschen können gut singen, aber nicht gut kochen.
Andere können gut Gitarre spielen, aber dafür nicht gut auf neuen Menschen zugehen… Es ist besser wenn jeder das tut, was er gut kann und meistens auch gerne macht.

Es ist so wie mit dem Spiel am Anfang – jeder hat (s)einen Teil beigetragen.

Frage: Überlegt mal – was mache ich gut? Was kann jemanden anders besser machen?

Vielleicht anschließend die Leute auf den Körper schreiben lassen, was er/sie selber gut kann und was sie denken, was ihr Sitznachbar gut kann!?

Abschlusslied:

  • Gut dass wir einander haben
  • Der Herr segne Dich

 


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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Kommentare zu: Wer bist du?

Sophie sagt:

Hallo liebe Gina..
Ich hab endlich auch mal reingeschnuppert!
Der Artikel hat mir total gut gefallen und es war schön das ich dieses Thema hier nachlesen konnte, da ich nicht in der Jugend war, als ihr es gehalten habt..
Danke dafür^^

Gina Timmler sagt:

Hey Sophie,
schön von Dir zu lesen, das freut mich sehr.
Es tut gut vertraute Worte lesen zu dürfen, das hat ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert ;)

Mich freut es, dass dir das Thema gefallen hat, dafür war die Plattform ja gedacht, verpasste Themen nochmal nachlesen zu können. ;)

Ich wünsch dir noch eine gesegnete Woche.

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