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Mrz

Das Wunder der Entscheidung gegen Abtreibung

Letztes Jahr im April als ich mein Vorstellungsgespräch in Mannheim hatte, führte Gott mich auf dem Rückweg ins Café am Hauptbahnhof. Dort arbeitet eine junge Frau, sie ist Iranerin. Ich erzählte ihr beiläufig, dass ich einen Sohn hab und auf einmal sagte sie mir, dass sie schwanger ist und morgen einen Termin bei Pro Familia hat und das Kind wegmachen lässt.

Ich war total geschockt und hab sofort gewusst – deshalb bin ich nicht nebenan zum Bäcker, sondern Papa wollte mich dort haben. Ich erzählte ihr in Kurzform, dass es mir total schlecht ging. Ich erwähnte Jesus jedoch nicht, was aber an Zeitgründen lag und schrieb ihr meine Handynummer auf. Ich rief auch bei Facebook zum Gebet für sie auf.

An Neujahr ging ich wieder in das Café und auf einmal stand sie da. Ich hab mich riesig gefreut, weil ich nichts von ihr hörte und immer wieder an sie dachte und betete. Sie sagte mir, dass sie sich gegen die Abtreibung entschieden, dass Kind jedoch stressbedingt verloren hatte. Es tat mir natürlich leid, aber ich war dennoch erleichtert, weil ich weiß, dass sie das mindestens genauso wie mich mitgenommen hätte.

Es geht ihr gut. Sie jobbt wieder nebenbei in dem Café und macht eine Ausbildung in einem Jeansladen in Mannheim. Das krasse an der ganzen Sache ist, dass sie genau an Neujahr den ersten Tag wieder gearbeitet hat. Gott hat mir da auch mal wieder einen Herzenswunsch erfüllt, weil ich unbedingt Gewissheit haben wollte.

Bild: Jesus.ch

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Über Jenny

Ich bin am 25.06.1987 in Sinsheim geboren und wohne ebenfalls in der Nähe von Sinsheim, was bei Heidelberg liegt. Ich bin Mutter eines 4-jährigen Sohnes und werde nächstes Jahr mein Examen zur GKPH machen.
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