
Nun geh, denn ich sende dich zum Pharao. Du sollst mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führen.« »Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten führen sollte?«, fragte Mose Gott. Er antwortete: »Ich werde mit dir sein. Und dies soll der Beweis sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du die Israeliten aus Ägypten geführt hast, werdet ihr mir an diesem Berg dienen.« (2. Mose 3, 10-12)
Mose fühlte sich nicht fähig dazu, diese Aufgabe auszuführen, deshalb versuchte er der Aufgabe zu entkommen, indem er sich eine Menge Ausreden einfallen ließ und diese Gott erzählte. Doch er berechnete nicht mit ein, dass er mit GOTT redete. Klar war er allein vielleicht unfähig, aber er war ja nicht allein. Er hatte Gott an seiner Seite.
»Mach dir keine Sorgen mehr«, sagte David zu Saul. »Ich werde mit diesem Philister kämpfen!« Aber Saul entgegnete: »Es ist völlig ausgeschlossen, dass du gegen diesen Philister kämpfst. Du bist doch noch ein Junge und er ist schon von Jugend auf ein Krieger!« Aber David gab nicht nach. »Ich hüte die Schafe meines Vaters«, sagte er. »Wenn ein Löwe oder ein Bär kommt, um ein Lamm aus der Herde zu rauben, dann verfolge ich ihn, schlage auf ihn ein und reiße ihm das Lamm aus dem Maul. Wenn das Raubtier mich dann angreift, packe ich es an der Mähne und schlage es tot. Das habe ich schon mit Löwen und Bären gemacht, und so wird es auch diesem unbeschnittenen Philister ergehen, denn er hat das Heer des lebendigen Gottes verhöhnt! Der Herr, der mich aus den Klauen des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch vor diesem Philister retten!« Schließlich war Saul einverstanden. »Gut, so geh«, sagte er. »Der Herr ist mit dir!« (1. Samuel 17, 32-37)
David wusste im Gegensatz zu Mose, dass ihm mit Gott auf seiner Seite nichts passieren kann. Er war zwar noch ein kleiner Junge und trat nur mit einer Steinschleuder in den Kampf, dennoch hatte er den Vorteil, dass er daran glaubte, dass Gott bei ihm war und ihm helfen würde.
Es gibt Menschen, die versuchen uns durch negativen Einfluss zu entmutigen. Wenn das passiert, sollten wir aber wie David, weiter tun, was wir für richtig halten. Wenn wir das Richtige tun, handeln wir nach Gottes Willen.
Oft denkt man, wenn man sich diese Personen in der Bibel anguckt, dass wir selbst nie solche Schwierigkeiten meistern könnten. Doch oft vergessen wir, wie die Personen auch, dass Gott uns nicht allein mit den Aufgaben lässt. Gott bietet uns seine Hilfe an.
Weißt du, alle diese Geschichten hatten mal einen Anfang und wurden später ganz groß. Gott hat diese Leute groß gemacht. Sie wurden seine Nachfolger, weil sie Gott ihren Glauben geschenkt haben.
»Ich versichere euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, könntet ihr zu diesem Berg sagen: `Rücke dich von hier nach da´, und er würde sich bewegen. Nichts wäre euch unmöglich. (Matthäus 17, 20)
Nun, wie wärs, wenn du Gott deinen Glauben auch schenkst? Vielleicht wird dann auch so ein großer Nachfolger aus dir, wie aus Mose und David geworden ist!?
Einen gesegneten Tag noch,
die Gina – Bloggerin, Internetmissionar auf Spendenbasis und vor allem Christ
Bild: Lust auf Weihnachten

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