Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
Ich habe mein Selbstbewusstsein komplett verloren, habe mich versteckt und eingemauert. Habe mich nichts mehr getraut und keine Entscheidungen getroffen.
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Das Mobbing früher hat in mir selbst vieles kaputt gemacht!

Oftmals denke ich darüber nach, was andere Leute wohl über mich denken. Welchen Eindruck mache ich nach außen hin? Manchmal fühle ich mich richtig unwohl, weil ich denke, dass die Leute schlecht von mir denken. Dabei möchte ich eigentlich keinen schlechten Eindruck machen. Kennst du diese Gedanken?

Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir uns nicht verstellen und uns nicht hinter unseren Fehlern verstecken. Wenn wir aufrichtig sind, werden wir mehr akzeptiert, weil wir einfach authentisch sind. Ich habe schon öfters hier auf dem Blog von meinen Fehlern und Schwierigkeiten geschrieben. Ich möchte dazu stehen, um auch zu zeigen, dass ich selbst nicht perfekt bin. Es gibt keine perfekten Menschen. Ich möchte nicht, dass andere Menschen den Eindruck von mir bekommen. Ich will nicht, dass sie denken, dass immer alles cool läuft bei mir. Es gibt auch Zeiten, die schwierig sind und die gehören zu meinem Leben dazu.

Leute schreiben mir, dass sie es toll finden, dass ich zu meinen Schwächen stehe. Ich glaube, dass es ihnen Hoffnung gibt, dass sie aus ihrer schweren Zeit wieder raus kommen können, so wie ich mich auch durchs Leben kämpfe. Wir dürfen keine Angst davor haben, Fehler zu machen. Das gehört dazu. Daraus lernen wir.

Gott findet es nicht schlimm, dass du einen Fehler machst und Schwächen hast. Aber er möchte, dass du ehrlich dazu stehst. Denn nur dann kann er dir helfen, die Schwächen zu überwinden.

Das Mobbing früher hat in mir selbst vieles kaputt gemacht. Ich habe mein Selbstbewusstsein komplett verloren, habe mich versteckt und eingemauert. Habe mich nichts mehr getraut und keine Entscheidungen getroffen.

Jede kleine Sache war eine Herausforderung für mich, sei es mit Leuten zu telefonieren oder im Restaurant mit Geld zu bezahlen. Ich habe nie große Geldscheine mitgenommen, weil ich immer dachte, wenn ich damit bezahle, wissen meine Freunde, dass ich Geld habe. Also habe ich immer mit 5€ Scheinen bezahlt. Früher habe ich mich auch nie getraut von Meeting Jesus zu erzählen, weil ich mich dafür geschämt habe, was ich mache.

Das sind nur einige Dinge von vielen, womit ich im Alltag gekämpft habe und zum Teil heute noch kämpfe. Aber was Meeting Jesus angeht erzähle ich heute liebend gern davon und mir ist es gar nicht mehr peinlich. Ich liebe das, was ich tu und das kann auch gern die ganze Welt wissen.

Aber andere Dinge sind heute noch Herausforderungen für mich. Letzten Monat beispielsweise wollte ich mit der Bahn nach Karlsruhe fahren. Allerdings bin ich noch nie alleine Bahn gefahren und ich mich beschlich panische Angst, dass ich irgendwas falsch mache. Innerlich war ich total unruhig. Wenn ich mit wem anders fahre, ist alles gut, aber alleine unterwegs zu sein, ist der Horror für mich.

Aber ich bin zum Fahrkartenautomat gegangen, habe mir eine Karte gekauft und bestimmt alle 2 Minuten kontrolliert, ob ich auf dem richtigen Gleis stehe, ob ich wirklich in den richtigen Zug steige und wo ich wieder aussteigen muss. Am Ende bin ich in Karlsruhe ausgestiegen, hatte einen wunderbaren Tag dort allein und war wahnsinnig stolz auf mich, dass ich es geschafft habe.

Ich glaube es macht Mut, wenn man kleine Schritte geht und sie schafft. Man kann sich nicht von jetzt auf gleich verändern. Das ist ein langjähriger Prozess. Letztes Jahr auf der JuMi war ich total schüchtern. Habe mit den Leuten nur gesprochen, wenn sie mich angesprochen haben. Dieses Jahr war ich viel offener und habe die Leute selbst angesprochen und es hat echt viel Spaß gemacht.

Es ist großartig zu sehen, wie Gott in mir wirkt und mich innerlich verändert. Mit dir kann er das sicherlich auch!

Wir halten uns fern von allen Heimlichkeiten, für die wir uns schämen müssten, wir täuschen niemanden und verdrehen auch nicht Gottes Botschaft. Im Gegenteil, wir sind Gott verantwortlich und verkünden frei und unverfälscht seine Wahrheit. Das ist unsere Selbstempfehlung! Jeder, der auf sein Gewissen hört, wird mir recht geben. (2.Korinther 4,2)

Sei ehrlich und steh zu dir selbst. Vertraue Gott, damit er dir helfen kann, deine Schwächen zu überwinden.

Einen gesegneten Tag noch,
die Gina – Bloggerin, Autorin und vor allem Christ


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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