Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
Reto Roffler war schon darauf vorbereitet, dass seine Frau Brigitte höchstwahrscheinlich nicht mehr aus dem Koma erwachen würde - und wenn doch, dann nicht ohne schwere Schäden. Doch nicht umsonst musste extra für sie ein Dossier mit der Aufschrift 'Nicht erklärbare Wunder' eröffnet werden...

Ein nicht erklärbares Wunder

Eine Zeugnis von Reto und Brigitte Roffler

Reto Roffler war schon darauf vorbereitet, dass seine Frau Brigitte höchstwahrscheinlich nicht mehr aus dem Koma erwachen würde – und wenn doch, dann nicht ohne schwere Schäden. Doch nicht umsonst musste extra für sie ein Dossier mit der Aufschrift „Nicht erklärbare Wunder“ eröffnet werden…

Reto berichtet: Die Geburt des dritten Kindes durch Kaiserschnitt verlief problemlos. Als man Brigitte ihr Töchterchen Gaélle in den Arm legte, konnte sie den Augenblick allerdings nicht geniessen. Während die Ärzte ihren Bauch zunähten, wurde ihr übel, sie hatte starke Rückenschmerzen und – trotz Teilnarkose – unangenehme Beinkrämpfe.

Plötzlich stellte der Arzt fest, dass Brigitte sehr viel Blut verlor: „Es fließt ja wie aus einer Gießkanne!“ Eilig wurde der Bauch nochmals geöffnet und die Gebärmutter heraus genommen, aber noch immer fand man die innere Wunde nicht. „Zufälligerweise“ war der Chefarzt des Spitals im Haus.

Er riet, die ganze Arterie zur Gebärmutter abzuklemmen. Diese Maßnahme stoppte das Blut augenblicklich. Durch die eingeleitete Vollnarkose hatte Brigitte Roffler inzwischen das Bewusstsein verloren.

Ihr Zustand verschlechterte sich zusehends. Als die Ärzte die Bauchdecke schließen wollten, meldete der Anästhesist einen Herzstillstand. Das Operationsteam begann sofort mit Reanimationsversuchen, was erst nach ungefähr 30 Minuten zum Erfolg führte. Nun konnte die Bauchdecke geschlossen werden.

Kaum war der letzte Faden eingezogen, trat ein zweiter Herzstillstand ein. Nochmals versuchte man, Brigitte wiederzubeleben, und nach weiteren 15 Minuten setzte ihr Puls wieder ein. Eilig wurde Brigitte in die Intensivstation des Universitätskrankenhauses überwiesen.

Ich wurde bereits darauf vorbereitet, dass meine Frau höchstwahrscheinlich nicht mehr aus dem Koma erwachen würde; und wenn doch, dann würde sie mit Sicherheit gehirngeschädigt sein. Zwei Freundinnen von Brigitte hörten von ihrem Zustand. Sie besuchten sie auf der Intensivstation und beteten für sie.

Unglaubliches geschah: Brigitte erwachte während des Gebets aus dem Koma, wunderte sich, dass sie nur ein gelbes Licht, aber keine Konturen sah und war im Übrigen aber wieder völlig klar im Kopf. Erst später erfuhr Brigitte, wo sie war und was sich in den letzten Stunden abgespielt hatte.

Noch in derselben Nacht wurde ich von den Ärzten ins Spital (=Krankenhaus) gerufen, da meine Frau Reaktionen zeigte. Die Ärzte gaben mir zu verstehen, dass dies wohl nur ein letztes Aufbäumen vor dem Tod sei; eine übliche Erscheinung bei Koma-Patienten. Und doch: Brigitte wurde in kürzester Zeit wieder gesund und konnte von der Intensivstation auf die Abteilung verlegt werden.

Dort holte sie gleich die Bibel hervor und las Psalm 116; jenen Psalm, den sie eine halbe Stunde vor der Geburt gelesen und der sie dabei seltsam bewegt hatte; sein Titel: „Dank für die Rettung vor dem Tod“. Jetzt wurde Brigitte klar, dass Gott sie die ganze Zeit über getragen und gerettet hatte.

Ein Wunder war geschehen. Auch die Ärzte und die Angehörigen konnten es kaum fassen. Ein Oberarzt gestand mir freimütig, dass er aufgrund dieses Falles ein Dossier mit der Aufschrift „Nicht erklärbare Wunder“ eröffnet habe.

Brigitte berichtet: Ich bin von Beruf Sekundarlehrerin. Ich wuchs bei Pflegeeltern auf, die mich christlich erzogen. Mit 14 Jahren ließ ich mich taufen. Später aber wendete ich mich vom Glauben ab und glaubte, das Leben in vollen Zügen geniessen zu müssen: Viele Partys, viele Dates, viele Freunde… und doch fand ich keine Erfüllung dabei.

Dann, 1993 – ich hatte inzwischen zwei Kinder – zog ich eines Tages aus langeweile die Bibel aus dem Bücherregal und schlug dabei „zufällig“ Jakobus 4,8 auf und las: „Wer sich Gott naht, zu dem naht sich Gott“. Dies bewegte mich so stark, dass mir die Tränen kamen, und ich übergab Gott mein Leben neu.

Ich erlebte einen tiefen inneren Frieden, der sich auch auf die Umgebung übertrug, und fühlte eine ganz neue Liebe zu meinem Mann. Zehn Tage vor Gaélles Geburt ließ er sich taufen, nachdem er sein Leben Jesus übergeben hatte.

Ich bin überzeugt, dass mein Leben in Gottes Händen liegt und nichts Zufall ist. Es war sein Wille, dass ich weiterleben durfte. Gott hat einen Plan für alle Menschen, auch für diejenigen, die krank sind und beinahe verzweifeln. Er vergisst auch sie nicht. Für mich steht fest: Er ist derselbe Gott, der vor 2000 Jahren Wunder vollbrachte und auch heute immer wieder Wunder möglich macht. Gott existiert real.

 

Als ich diese Geschichte las, war ich sehr berührt. Ich habe lange überlegt, ob ich diese Geschichte poste, doch sie hat mich einfach nicht los gelassen, deshalb habe ich mich dafür entschieden.

Ich finde hier kann man total gut erkennen, wie stark und nah Gott doch an unserem Leben teilnimmt. Ich möchte dich einfach mit dieser Geschichte ermutigen, dass Gott immer nah bei dir ist und sich jedes Gebet von dir anhört. Er hat ein offenes Ohr – auch für Dich!

Einen gesegneten Tag noch,
die Gina – Bloggerin, Internetmissionar auf Spendenbasis und vor allem Christ

 


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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Kommentare zu: Ein nicht erklärbares Wunder

easyfisch sagt:

Hey Gina
WOW! Kennst du die Frau persönlich?
Gott ist genial!

Gina sagt:

Hey,
Nein ich kenne die Frau nicht persönlich. Aber ich find es genial, was sie mit Gott erlebt hat und das sollten viele wissen, wie Gott heute noch in der Welt wirkt.

puffel sagt:

Klar, Gott hat sie aus dem Koma geholt und ihre Blutung gestoppt und ihr Gehirn vor den Sauerstoffmangelerscheinungen geschützt. Weil er grade nichts anderes zu tun hatte? Ah, ja, genau, wahrscheinlich hat er grade als Brigitte gerettet wurde die nächsten 2000 Zivilisten in Afghanistan von amerikanischen Drohnen töten lassen. Aber hey, die glauben ja auch nicht an ihn, also kann an die schonmal vernachlässigen.

Klar, Plan für alle Menschen. Dass ich nicht lache.

Neele sagt:

Danke Jesus auch ich hab Wunder über Wunder erlebt.Neele

ANNETTE SCHULZ sagt:

Halleluja Gelobt sei JESUS CHRISTUS in Ewigkeit AMEN ICH KENNE EINE LIEBE SCHWESTER, SIE HATTE EINE NAHTOTERFAHRUNG.HAB SIE PERSÖNLICH GESPROCHEN UND MEINTE:SIE WAR IM HIMMEL UND IN DER HÖLLE! !!! BEIDES IST REAL!!!!!! WENN HIER JEMAND MIT IHR KONTAKT AUFNEHMEN WILL DER SCHREIBE MIR BITTE EINE E-Mail GOTTES SEGEN FÜR ALLE MEINE BRÜDER UND SCHWESTERN

jemima123 sagt:

Ich finde den Kommentar von Annette Schulz sehr interessant und würde mit ihrer Bekannten gerne Kontakt aufnehmen….

Marianne sagt:

Hallo ich heiße Marianne und hätte gerne Kontakt und paar Fragen .
Danke

Christiane sagt:

Mein liebster Freund liegt im Koma. Ich bete kontinuierlich und wünsche mir, bald hier sein Wunder posten zu können. Danke soviel fürs teilen….

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