Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach einem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat.
Römer 8,28
Geschenke/Adventskalender

Adventskalender 2018

Das sechste Jahr in Folge haben wir einen Adventskalender im Angebot. Schau rein. Dieses Jahr kannst du dich auch per Mail erinnern lassen, wenn du magst. Im Rahmen des Newsletter gibt es ein Gewinnspiel. Es lohnt sich also :)

zum Adventskalender 2018

In den letzten beiden Artikeln ging es darum, wie wir mit Gott sprechen können. Heute soll es viel mehr darum gehen, wie Gott zu uns redet. Wir wollen uns darauf konzentrieren, Gott zu zuhören. Demnach werden wir heute die Stimme Jesu kennen lernen.

Wende dich an mich und ich werde dir antworten! Ich werde dir große Dinge zeigen, von denen du nichts weißt und auch nichts wissen kannst. (Jeremia 33,3)

Nun wie redet Gott?
Gott kann ganz unterschiedlich zu Dir reden. Ich möchte Dir einige Beispiele anhand der Bibel geben. Nun gut, Gott kann durch Träume reden:

Noch während er nachdachte, erschien ihm im Traum ein Engel Gottes und sagte: „Josef, du Nachkomme Davids, zögere nicht, Maria zu heiraten! Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn bekommen, den sollst du Jesus nennen. Denn er wird die Menschen seines Volkes von ihren Sünden befreien. (Matthäus 1,20-21)

 

Im Traum befahl ihnen Gott, nicht mehr zu Herodes zurückzugehen. Deshalb wählten sie für ihre Heimreise einen anderen Weg. (Matthäus 2, 12)

Gott kann auch durch Engel reden:

Da erschien ihm der Engel des Herrn und sagte: „Der Herr steht dir bei, du starker Kämpfer! (Richter 6, 12)

 

Doch der Engel sagte zu ihm: „Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. (Lukas 1, 13)

Gott kann durch Visionen reden:

Gleichzeitig hörte ich, wie eine Stimme vom Ulai-Kanal ihm zurief: „Gabriel, erkläre du ihm die Vision!“ Der Engel trat ganz nahe an mich heran. Ich erschrak und fiel vor ihm zu Boden. Er aber sagte zu mir: „Du Mensch, hör genau zu: Dir wurde vor Augen geführt, was die kommenden Generationen erleben werden.“ […] Hör zu, Daniel! Alles, was du über die 2300 Tage erfahren hast, wird eintreffen. Behalte die Vision genau im Gedächtnis! Denn es dauert noch lange, bis sie sich ganz erfüllt hat.“ (Daniel 8, 16 – 26)

Gott kann laut reden:

Am Abend, als ein frischer Wind aufkam, hörten sie, wie Gott, der Herr, im Garten umherging. Ängstlich versteckten sie sich vor ihm hinter den Bäumen. Aber Gott rief: „Adam, wo bist du?“ Adam antwortete: „Ich hörte dich im Garten und hatte Angst, weil ich nackt bin. Darum habe ich mich versteckt.“ „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“, fragte Gott. „Hast du etwa von den verbotenen Früchten gegessen?“ „Ja“, gestand Adam, „aber die Frau, die du mir gegeben hast, reichte mir eine Frucht – deswegen habe ich davon gegessen!“ „Warum hast du das getan?“, wandte der Herr sich an die Frau. „Die Schlange hat mich dazu verführt!“, verteidigte sie sich. Da sagte Gott, der Herr, zur Schlange: „Das ist deine Strafe: Verflucht sollst du sein – verstoßen von allen anderen Tieren! Du wirst auf dem Bauch kriechen und Staub schlucken, solange du lebst! Von nun an werden du und die Frau Feinde sein, auch zwischen deinem und ihrem Nachwuchs soll Feindschaft herrschen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse beißen!“ Dann wandte Gott sich zur Frau: „Du wirst viel Mühe haben in der Schwangerschaft. Unter Schmerzen wirst du deine Kinder zur Welt bringen. Du wirst dich nach deinem Mann sehnen, aber er wird dein Herr sein!“ Zu Adam sagte er: „Deiner Frau zuliebe hast du mein Verbot missachtet. Deshalb soll der Ackerboden verflucht sein! Dein ganzes Leben lang wirst du dich abmühen, um dich von seinem Ertrag zu ernähren. Du bist auf ihn angewiesen, um etwas zu essen zu haben, aber er wird immer wieder mit Dornen und Disteln übersät sein. Du wirst dir dein Brot mit Schweiß verdienen müssen, bis du stirbst. Dann wirst du zum Erdboden zurückkehren, von dem ich dich genommen habe. Denn du bist Staub von der Erde, und zu Staub musst du wieder werden!“  (1. Mose 3, 8-19)

Gott redet durch Propheten:

Da gingen der Priester Hilkija, Ahikam, Achbor, Schafan und Asaja zu der Prophetin Hulda, um mit ihr zu sprechen. Ihr Mann Schallum, ein Sohn Tikwas und Enkel Harhas, verwaltete die Kleiderkammer. Sie wohnte im neuen Stadtteil von Jerusalem. Hulda gab der Gesandtschaft eine Botschaft des Herrn für König Josia. Sie sagte: „So spricht der Herr, der Gott Israels: ‚Alles, was in dem Buch steht, das der König von Juda gelesen hat, wird eintreffen! Das dort angedrohte Unheil will ich über die Stadt und ihre Einwohner hereinbrechen lassen. […] (2. Könige 22, 14-20)

Das waren nur einige Beispiele, natürlich gibt es noch viel mehr Wege (durch Umstände, Menschen, Natur, Musik…), wie Gott zu uns sprechen kann.

Wir müssen nur lernen, Gottes Stimme herauszuhören. Irgendwer sagte mal zu mir: „Wie willst du Gott hören, wenn du Kopfhörer auf hast?“ Das fand ich ein ziemlich cooles Beispiel dafür, dass wir oft einfach viel zu beschäftigt sind, mit ganz vielen Sachen und einfach gar keine Zeit haben, Gott zu hören. Also Kopfhörer mal abnehmen und die Musik Gottes hören. ;)

Das wichtigste ist, dass du es einfach mal ausprobierst. Denn wenn man Gott noch nicht reden gehört hat, kommt es einem ziemlich seltsam vor.

Wie du anfängst? Probier es mal so:

  • Suche Dir ein stilles Plätzchen
  • Sage Gott, was dich gerade beschäftigt
  • Was erwartest du von Gott?
  • Habe Stift und Papier dabei, kann immer mal sein, dass dir was einfällt, was du aufschreiben möchtest.
  • Hab Geduld! Nicht immer antwortet Gott sofort…

Hat Gott schon einmal zu dir geredet? Wenn ja wie? Welche Möglichkeiten fallen Dir noch ein? Hast du noch etwas zu ergänzen?

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Beschreibung Vielen Christen ist "Stille Zeit" ein Begriff. Assoziiert wird damit das Bibellesen und das Beten. Meist allein, daheim im Wohnzimmer. Ich habe mich in diesem Bu[...]

Einen gesegneten Tag noch,
die Gina – Bloggerin, Internetmissionar auf Spendenbasis und vor allem Christ.


Über Gina

Ich bin die Gina. Ich arbeite Vollzeit für Meeting Jesus. Ich habe dieses Projekt gestartet, um die Botschaft in die Welt zu tragen und freue mich über jeden, der hier liest und vielleicht sogar kommentiert. Ich möchte vielen Menschen von Gott erzählen, denn letztendlich ist es das, was zählt: der Glaube an Gott :)
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Kommentare zu: Stille Zeit – Wie redet Gott?

Welche Möglichkeiten fallen Dir noch ein?


„Zufälle“…. ich finde Gott redet oft auch durch dass, was wir als Zufall betrachten. Also mehr so indirekt.

Luise sagt:

Also mit mir redet Gott voll oft durch meine eigenen Gedanken. ich grüble über irgendetwas nach und plötzlich ist da eine Idee in meinem Kopf, von der ich denke: „Hey, das kam jetzt irgendwie grad n icht von mir!“ Oder ich bitte Gott um Hilfe und Er schenkt mir kurz darauf ein Gespräch oder eine Andacht, was mir mit meinen Problemen total weiterhilft. Was auch oft passiert, ist, dass in meiner Bibellese Dinge besprochen werden, die mich auch sonst gerade beschäftigen. :)
Es gibt auf jeden Fall unglaublich viele Möglichkeiten Gottes, mit uns zu kommunizieren. Aber ich finde, es ist manchmal schwierig, zu erkennen, wann Gott eingegriffen hat, weil oft einfach der Gedanke „Das war doch nur Zufall!“ auftaucht.

Gina sagt:

Sowas finde ich auch immer stark! Danke für dein Kommentar.

andy55 sagt:

Gott redet auch:
– direkt, akustisch zu Menschen (allerdings selten)
– durch die Schöpfung
– durch eine innere Stimme (Eindruck)
– durch Umstände, die zusammenwirken („Zufall“ – etwas, was uns von Gott zufällt)
– durch Schweigen (keine Antwort ist oft auch eine Antwort)
– durch Gegenstände, die anfangen zu uns zu reden
– durch Israel (Historie, Landschaft= 5. Evangelium)
– durch Heilungen und Wunder
– durch schwere Zeiten
– und sicher noch vielem mehr…
Liebe Grüsse und danke für das Thema.
Andy

Schmiddi sagt:

Ich vermisse hier die Bibel. Es ist ein unglaubliches Privileg die Bibel haben zu dürfen und gerade sie bentutzt Gott uns Dinge klar zu machen. Das belegt ja auch dein Blog. Vieles deiner Erkenntnis hast du aus ihr entnommen. So entnehmen wir viel des Willens Gottes aus ihr. Und diesen möchten wir schließlich tun um unseren Alltag zu gestalten.

Gina sagt:

Hey Schmiddi,
Ja natürlich die Bibel darf nicht fehlen! Danke für deine Ergänzung ;)

Raphael sagt:

Hi,

also für mich persönlich ist das reden Gottes der Schlüssel zu einer intimen und tiefen Beziehung zu Gott/Jesus/Heiliger Geist! Ich habe erlebt das Gott durch andere Menschen (Christen/Nicht-Christen) redet, durch Filme, Fernsehen, Bücher, Zeitschriften, Prophetische Eindrücke, Visionen, innere Eindrücke, seine akustische Stimme…
in der Bibel redet er durch einen Busch oder einen Esel etc.
Wichtig ist es offen zu sein, Gott nicht einzuschränken und man wird genau wissen wann es von IHM ist!

Blessings Raphael

Gina sagt:

Hey Raphael,
da stimm ich dir zu. ;)

Wolf sagt:

Für mich ist die Bibel die wesentliche Quelle von Gottes Reden. Ich hätte auch gerne andere Quellen, wie zum Beispiel mal ’ne bombastische Vision oder ein eindeutiger Traum. Aber offenbar genügt es Gott, dass er durch die Bibel zu mir spricht. Ich möchte von seinem letzten Eingreifen bei mir schreiben:

Ich betete zu Gott, dass das Geld nun echt nicht mehr reicht. Eine halbe Stunde später rief einer an und meinte, dass ein anderer noch jemand suche. Zu dem bin ich hin und wurde angestellt. Mir wurde angeboten, dass ich dem Jobcenter meine erhaltenen Zahlungen nicht angeben brauche, 400 € je Monat, statt 100. Meine Frau und ich waren drauf und dran, dem zuzustimmen, weil wir uns das „gerecht“ geredet haben. Allerdings wies mich der gnädige Herr während der Stillen Zeit vier mal in seinem Wort darauf hin, dass er das so nicht akzeptieren kann von einem, der sich sein Diener nennt und ihm nachfolgen möchte. Schweren Herzens entschied ich mich nach einer Woche zähen Ringens für die ehrliche Variante – bat aber um eine Bestätigung. Diese kam in Form einer fast neuen Markenwaschmaschiene für 100€, da die alte kaputt gegangen war. In diesem heftigen geistlichen Gefecht sprach Gott zu mir durch:
sein Wort (4x hintereinander seinen Standpunkt klar gemacht)
innere Unruhe (vor der falschen Entscheidung)
innere Ruhe (vor der richtigen Entscheidung)
nochmal sein Wort (Pslmen zur Zeit der größten Sorge vor einem Scheitern und vor Armut)
Erfüllung einer Bitte als Beweis („Fließ ausslegen“)
Erfüllung von Verheißung aus seinem Wort („Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, so wird euch Essen und Kleidung (–> und Waschmaschine) „zufallen““ und „Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über eure Kraft, sondern macht, dass die Versuchung so ein Ende nimmt, dass ihr’s ertragen könnt“)

Spannend war’s! Nicht leicht! Aber gelohnt hat es sich! Der Wolf

PS: Mahnen möchte ich vor zu großer Betonung eigener Gedanken und Empfindungen. „Abgründig ist das menschliche Herz (im AT Sitz von Gefühlen UND Gedanken), / beispiellos und unverbesserlich. / Wer kann es durchschauen?“ Antwort: nur Gott; Jer.17,9-; NeÜ Aus erfahrung weiß ich, dass ich selbst manchmal nicht weiß, aus welcher Motivation heraus ich etwas tue oder anstrebe.)

PPS: Als Kopfmensch habe ich Bedenken mit der konkurierenden Darstellung „Liebe oder Wissen“ (ohne den Fleyer gelesen zu haben). Gott hat Freude, wenn wir ihn erkennen lernen (Hosea 6,6) – aus der Bibel, wie aus Erlebnissen. Je mehr wir von Gott erkennen, desto größer kann wohl die Liebe zu ihm und seinen Geschöpfen werden, finde ich. Im Extremfall wurde mir schonmal Pharisäertum (Herzlosigkeit, biblische Heuchelei, Menschenvergessenheit) vorgeworfen, weil ich einen Prediger durch die Bibel widerlegen konnte.

PPPS: zuletzt ein Lob und Dank für den Blog. Kurz, aber aufrichtig!

Mntddy sagt:

Ich glaube Gott redet mit mir durch meine Wünsche und die Hoffnung. Wenn ich bete eine gute Note zu bekommen, in etwas was ich überhaupt nicht verstehe oder andere Themen, wie durch „Zufall “ schaffe ich es.

Danke dafür!

Ichbins sagt:

Zu mir redet Gott meistens durch „Zufälle“, die so auffällig sind, dass ich merke, dass das kein Zufall mehr ist.

Ansonsten ein einziges Mal durch eine Schriftvision (eine weiße Schrift auf schwarzem Grund, die Buchstabe für Buchstabe erschien und mir eine Frage beantwortete; es waren nur zwei Worte)

Und ein einziges Mal durch ein inneres Liebeserlebnis.

Andere Dinge, dass mich etwas anspricht (z.B. ein Plakat, eine Textstelle aus einem religiösen Text, etc.) kenne ich zwar auch, aber da weiß ich nie, ob das aus mir selbst kommt, weil ich gerade dafür empfänglich bin (und mir das wünsche) oder ob es von Gott ist. Bei mir muss es eher deutlich sein, damit ich sagen kann, dass das von Gott ist. Und die Zufälle, die passieren, sind ja etwas, was von außen einem zufällt, so dass man sich das nicht einreden kann.

Beispiel:
Bei meiner Zwischenprüfung in meiner Ausbildung wünschte ich mir, dass ich möglichst hinten und an der Türe sitzen kann (die Räumlichkeiten kannte ich nicht), auf jeden Fall möglichst in Türnähe und am liebsten hinten (ich habe zu Panik geneigt und wollte falls nötig schnell raus können, ohne zuviel aufzufallen) – wie eine Art Platzangst.
Wir warteten vor der Prüfung vor der Türe auf den Beginn. Es kam eine Durchsage wegen der Sitzordnung. Die Nummern 1 bis soundso in einer bestimmten Reihenfolge (weiß ich nicht mehr) und die letzten 10 Nummern außerhalb der Reihenfolge ganz hinten (da war ich dabei; insgesamt waren wir rund 300 Prüflinge).
Ich saß hinten ganz in der Nähe der Türe.
Bei der Abschlussprüfung im Jahr später war mir das inzwischen egal und ich saß mittendrinnen im Raum.
Das war einer dieser „Zufälle“. Es hätte auch gereicht, dass ich – ohne eine Ausnahme zu sein – ganz hinten zu sitzen gekommen wäre. Aber in der Ansage wurde extra erwähnt, dass diese Nummern außerhalb der normalen Reihenfolge ihren Sitzplatz hätten. Das war für mich als ob Gott gesagt hätte: „schau her, ich habe für dich extra einen Platz bestimmt“). Da bin ich auch sicher, dass das so war.

Also Zufälle verstehe ich gut.
In einer (aktuellen) Situation sogar zweimal die gleiche Aussage, beides Mal durch „Zufall“ und durch zwei verschiedene Menschen.

Ichbins sagt:

Nachtrag:
Wenn ich schreibe „wünschte ich mir“, dann meine ich damit, dass ich dafür gebetet habe.

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